Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga Westpfalz: „Rowos“ auswärts, TuS Schönenberg zuhause

Bot gegen beim 1:1 den VfB Reichenbach eine starke Partie: Jonas Oster, Torwart der TSG Wolfstein-Roßbach.
Bot gegen beim 1:1 den VfB Reichenbach eine starke Partie: Jonas Oster, Torwart der TSG Wolfstein-Roßbach.

Die TSG-Wolfstein-Roßbach gastiert in Battweiler, TuS Schönenberg empfängt die SG Rockenhausen/Dörnbach.

Das 1:1 gegen den VfB Reichenbach war gewiss nicht das, was man sich im Lager der TSG Wolfstein-Roßbach vom letzten Spieltag in der Bezirksliga Westpfalz erhofft hatte. Erst in der Schlussphase hatte Spielertrainer Johannes Schell persönlich für den Ausgleichstreffer gesorgt.

Reichenbach hat auf Konter gespielt und das gut gemacht. Wir haben lange keine Mittel dagegen gefunden. Dank unseres Keepers Jonas Oster lagen wir nur 0:1 zurück. Erst in den letzten 20 Minuten konnten wir richtig Druck entwickeln und hätten das Spiel auch noch ganz drehen können. Aber, ehrlich gesagt, richtig verdient wäre das trotz der Steigerung im Spielverlauf nicht gewesen“, konstatiert Schell rückblickend. Und so ging es im engen Tabellenfeld der Bezirksliga wieder ein paar Schritte zurück – bis auf Rang sieben.

Mit einem Sieg am Sonntag beim Fünften SV Battweiler würde man sich definitiv wieder ein Stück weit verbessern, liegt der kommende Gegner doch nur einen Zähler vor den „Rowos“. „Mit dem Anspruch eines Sieges fahren wir überall hin, auch nach Battweiler. Aber dort ist es immer schwierig zu spielen. Da weht ein rauer Wind, und wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen, um die Punkte zu entführen“, fordert der Spielertrainer der Elf aus dem Lautertal, der personell kaum Probleme zu vermelden hat.

Eine kleine Restchance gibt es noch

Noch acht Spiele sind zu spielen. Und die Schlinge zieht sich immer mehr zu für den TuS Schönenberg. Vergangene Woche unterlag er beim Primus aus Trippstadt mit 0:9. Am Sonntag steht der nächste Bezirksligakick an. Es geht zu Hause gegen die SG Rockenhausen/Dörnbach. Der Abstieg ist dabei fast schon besiegelt. Aber eine kleine Restchance gibt es noch. Der Abstand ans rettende Ufer beträgt ganze 15 Zähler. Bei noch acht verbleibenden Partien ist das wahrlich eine Mammutaufgabe. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, erklärt Interimstrainer Maksim Ackermann. Oberster Punkt der Prioritätenliste sei, die Freude nicht zu verlieren. Denn Ackermann betont: „Die Jungs dürfen den Spaß nicht verlieren“.

Es sieht alles danach aus, als würde es nach dem Sommer wieder in der A-Klasse weitergehen. Das bekanntlich harte zweite Jahr setzt dem TuS zu. Aber die Aussichten versprechen auch Vorfreude. Denn Aufstiegstrainer Dennis Göddel wird im Sommer zurückkehren. Vor zwei Jahren stiegen die Schönenberger unter seiner Leitung auf. Aus privaten Gründen legte der Erfolgstrainer sein Amt nieder. Und dann begann sich das Trainerkarussell zu drehen. Viele Interimstrainer hatte es gegeben. Konrad Weis übernahm Mitte der letzten Saison das Amt und bewahrte den TuS vor dem Abstieg. Doch auch er verließ die Schönenberger aus freien Stücken. Und aktuell halten Maksim Ackermann, der eigentlich bei der zweiten Mannschaft das Zepter führt, sowie Timo Molter den Laden dicht. Die Schönenberger halten zusammen. Die Stimmung ist also nach wie vor gut. Ein Sieg käme zur rechten Zeit. Und ein Hauch an einer Chance besteht schließlich noch in puncto Klassenerhalt.

Im Hinspiel siegten die Rockenhausener mit 7:4. Das Spiel resultierte in einer Niederlage, zeigte allerdings umso mehr die Schönenberger Moral auf. Denn in der 80. Spielminute stand es noch 2:7. Auch zu diesem Stand gab sich der TuS nicht auf und verkürzte um zwei weitere Tore. „Wir können nur noch gewinnen “, betont Ackermann. Besonders aufpassen muss der TuS vor Fabian Schmitt, der im Hinspiel sechs der sieben Tore schoss.

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