Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga Westpfalz: Mammutaufgabe beim Spitzenreiter

Nach dem 1:1 gegen Waldfischbach-Burgalben nicht unzufrieden: David Becker (rechts), Spielertrainer des TuS Bedesbach-Patersbach
Nach dem 1:1 gegen Waldfischbach-Burgalben nicht unzufrieden: David Becker (rechts), Spielertrainer des TuS Bedesbach-Patersbach.

Vor allem die zweite Hälfte der vergangenen Partie des Bezirksligisten TuS Bedesbach-Paters-bach war höchst positiv. Einziges Makel war die Chancenverwertung. Letztlich ging aber aufgrund einer eher schwachen ersten Halbzeit das 1:1 gegen die SpVgg Waldfischbach-Burgalben in Ordnung.

Mit voller Besetzung gilt es nun, den gastierenden Landesliga-Absteiger VfR Kaiserslautern zu schlagen. „Wir hatten die ersten 20 Minuten Probleme“, blickt Spielertrainer David Becker auf die vergangene Partie zurück. Die Spielvereinigung erwischte gegen den TuS Bedesbach-Patersbach den deutlich besseren Start und ging folgerichtig in Führung. Aber mit zunehmender Spieldauer ergriffen die „Bepas“ die Oberhand. Felix Becker konnte aus einer der vielen Möglichkeiten im zweiten Durchgang Aktien ziehen.

Aber trotz hoher Dominanz gelang dem TuS einfach nicht der Führungstreffer. Dennoch ist der Spielertrainer nicht unzufrieden. „Aufgrund der guten zweiten Halbzeit bin ich sehr positiv gestimmt“, erklärt er gut gelaunt. Und die gute Stimmung wird gegen den VfR Kaiserslautern (Sonntag, 16 Uhr) auch notwendig sein. Denn bei den Erbsenbergern handelt es sich um einen Landesliga-Absteiger. Vergangene Woche unterlag der VfR allerdings mit 2:3 gegen Kellerkind Rodalben. Wie immer ist alles drin.

Zum vierten Mal verlor der TuS Schönenberg eine Ligapartie in Folge. Und als wäre das nicht schon genug, geht es am Sonntag, 15.15 Uhr, zum Tabellenführer nach Rockenhausen. Dafür hat sich das Urteil bezüglich der Wertung gegen Alsenborn geklärt. Und die Schönenberger kriegen die Punkte zugesprochen.

„Es ist zum verrückt werden“, gesteht Spielleiter Timmy Weis ein. Wieder war eigentlich mehr drin. Doch am Ende unterlag der TuS mit 1:4 gegen die TSG Trippstadt. Der Spielleiter spricht von einer „verkehrten Welt“. Denn Hochkaräter zu verwerten, ist für den TuS eine Mammutaufgabe. Umso kurioser ist dann das Traumtor zum 1:2-Anschluss. Nils Eckfelder nahm sich nach dem Anstoß den Ball und zimmerte das Spielgerät aus knapp 50 Metern ins gegnerische Tor. „Das war ein schönes Pfund“, kommentiert Weis begeistert. Dafür scheiterte der TuS einmal an der Latte und unterlag stets in Eins-gegen-Eins-Situationen gegen den gegnerischen Torwart.

Nun sollen wieder Punkte her. Unpassenderweise steht der Tabellenführer vor der Tür. Doch letzte Saison sah die Konstellation noch ganz anders aus. Denn damals galt die Partie zwischen der SG Rockenhausen-Dörnbach und dem TuS Schönenberg noch als Kellerduell. Aber so schnelllebig ist der Fußball nun mal eben. Und eben so schnell möchte der TuS wieder aus der roten Zone hinaus.

Groß war die Erleichterung im Lager der TSG Wolfstein-Roßbach, als Spielertrainer Johannes Schell am vergangenen Sonntag mit seinem Treffer in der Schlussminute den 3:1-Erfolg seiner Mannschaft beim VfB Reichenbach sicherstellte. „Wir haben das sehr geduldig und abgeklärt gespielt, haben in den richtigen Momenten zugeschlagen und letztlich verdient gewonnen“, blickt Schell auf den dritten Saisonsieg der TSG zurück, mit dem man in der Tabelle einen kleinen Sprung hinauf auf Rang elf machte. Es soll aber nur der Anfang einer Serie gewesen sein, mit der man sich bei den „Rowos“ nun noch weiter nach vorne pirschen möchte, nachdem es zuvor noch nicht so richtig hat laufen wollen.

Als nächstes wartet mit dem SV Battweiler (Sonntag, 15 Uhr) aber eine Mannschaft auf die Schell-Truppe, die in dieser Saison bis dato so richtig zu überzeugen weiß. Mit 15 Punkten aus sechs Spielen rangiert der SVB punktgleich mit der SG Rockenhausen/Dörnbach und den FCK-Portugiesen an der Tabellenspitze der Bezirksliga Westpfalz. „Das zeigt schon, dass uns erneut eine richtig schwere Aufgabe erwartet. Battweiler ist gut unterwegs, aber für uns gibt es kein anderes Ziel, als die drei Punkte im Lautertal zu behalten“, gibt Schell die klare Marschrichtung vor.

Personell wird man aller Voraussicht nach auf nahezu den kompletten Kader zurückgreifen können. Auch die in Reichenbach fehlenden Jonas Mahler, Yannick Metzger und Alya Diallo stehen zur Verfügung.

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