Kreis Kusel
Bezirksliga: TuS Bedesbach-Patersbach und SV Nanz-Dietschweiler wollen mit Erfolg in Pause

Die Spieler der SG Veldenzland sind schon im Winterurlaub, die Kollegen aus der Bezirksliga Westpfalz müssen vor der verdienten Winterpause noch einmal ran. Der TuS Bedesbach-Patersbach gastiert am Sonntag (Anstoß 14.30) beim FV Rockenhausen, der SV Nanz-Dietschweiler spielt schon am Samstag (Anpfiff 14.45 Uhr) in Herschberg.
Gute Leistung, keine Punkte: So schlicht lässt sich die 1:2-Heimniederlage des TuS am Mittwochabend in Worte fassen. „Das war zwei Klassen besser als in Weilerbach“, will Wolfgang Lang seinen Spielern keinen Vorwurf machen. „Wir haben aus dem Spiel heraus so etwas wie eine halbe Torchance zugelassen“, sah der Coach sein Team gegen den Tabellenzweiten voll auf der Höhe.
Allerdings: die leidigen Standards ... Freistoß, Ecke – in der Folge klingelte es jeweils. In der 26. Minute hatte Marius Schäfer die Südwestpfälzer in Führung gebracht. „Wir schlagen ziemlich schnell zurück. Und danach war die Partie lange offen“, so Langs Einschätzung nach dem zweiten Mittwochsspiel in Folge.
David Höfts Treffer zum 1:1 aus Minute 31 hatte bis gut eine Viertelstunde vor Schluss Bestand. Dann aber traf Marc Kaufmann zum erneuten Führungstreffer für die Gäste. „Eigentlich war das ein typisches Unentschieden-Spiel“, meint der „Bepa“-Trainer, der wie schon nach der klareren Niederlage (0:3) bei Aufsteiger Weilerbach prognostiziert: „Das haut uns jetzt nicht um.“
Auch für den FV Rockenhausen war englische Woche anberaumt. Allerdings ist die Partie der Nordpfälzer gegen den TuS Landstuhl am Mittwochabend abgeblasen worden. „Keine Ahnung, warum“, wundert sich Lang. „Die waren doch eigentlich komplett ...“ Die damit verbundene Ruhepause könnte den Nordpfälzern in die Karten spielen. Keinerlei Zweifel aber lässt Lang daran, dass dies für den Fall der dritten Niederlage in Folge nicht als Ausrede dienen sollte. Der TuS will noch mal punkten.
Torflaute vorbei?
Der SV Nanz-Dietschweiler, durch zwei Siege in Folge auf Rang sieben geklettert, muss schon am Samstag beim Tabellenfünfzehnten SV Herschberg ran. Es ist das letzte Spiel vor der Winterpause, die kommt für den SVN aber zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt. Denn Grund zur Klage hat SVN-Coach Patrik Maaß derzeit nicht, der Offensivzug des SVN rollt momentan rasant über die Gegner hinweg. Auf den 6:0-Heimsieg gegen die SG Rieschweiler II folgte ein 5:3-Auswärtserfolg bei der TSG Trippstadt. „Sportlich kommt die Pause ungelegen. Aber die Jungs haben sich ein paar freie Tage verdient, und der ein oder andere kann seine kleinen Blessuren jetzt in Ruhe auskurieren“, sagt Maaß.
Elf Tore aus den vergangenen beiden Spielen – ist die Sturmflaute, die Maaß fast seit Saisonbeginn kritisiert, endgültig überwunden? „Momentan läuft es zumindest. Andererseits haben wir trotz vieler Tore auch viele richtig gute Chancen liegen lassen. Aber das wollen wir jetzt mal nicht überbewerten“, sagt Maaß mit einem Schmunzeln. In Trippstadt hat seine Elf schnell 2:0 geführt. „Dann haben wir geschlafen und plötzlich stand es 2:2. Aber die Jungs haben weiter an sich geglaubt und am Ende verdient gewonnen“, blickt Maaß zufrieden zurück.
Jetzt komme zwar langsam Weihnachtsstimmung auf, Geschenke wolle man aber zumindest auf dem Platz keine verteilen. Der Gegner stehe auf dem Papier zwar nicht so gut da, sei aber „eine Wundertüte mit ein paar Jungs, die Erfahrung aus höheren Klassen mitbringen“. Man dürfe sich von der Tabellensituation nicht blenden lassen, fahre aber mit Selbstvertrauen nach Herschberg. „Wir wollen uns selbst noch ein Drei-Punkte-Geschenk unter den Baum legen und dann beruhigt in die Winterpause gehen.“