Fußball
Bezirksliga: Schönenberger wollen zu Hause endlich den Bock umstoßen
Ein Mann erwischte einen Sahnetag. Mike Schneider netzte beim 5:2-Erfolg vier Tore gegen die Schönenberger ein. Der TuS hatte zwar auch Chancen, scheiterte allerdings wieder an der bekanntlich schwachen Verwertung. Aktuell verbucht der TuS erst einen Punkt auf dem Konto. Potenziell sind es aufgrund der noch ungeklärten Wertung des Kerwespiels gegen Alsenborn bereits vier Zähler. Doch damit gibt sich die Mannschaft unter der Leitung von Konni Weis nicht zufrieden. Mit den Trippstädtern kommt am Sonntag ab 16 Uhr kein leichter Gegner. Mit 21 Toren hat die TSG bisher die meisten der Liga geschossen. Spielleiter Timmy Weis spricht von einer offenen Rechnung und bezieht sich scherzhaft auf die 2:5-Niederlage aus der Vorsaison. Das sehen die Schönenberger als Ansporn an.
Mit der letzten Partie ist Spielertrainer David Becker vom TuS Bedesbach-Patersbach nicht sonderlich zufrieden. Gegen die Rodalber ließ seine Elf beim 2:2 zu viele Chancen liegen. Insgesamt ist Becker aber mit seiner noch jungen Rolle als Trainer schnell vertraut geworden, die Chemie stimmt bei den Bepas. Nun gilt es, bei der Spvgg Waldfischbach-Burgalben (Samstag, 17 Uhr) einen erfreulichen Auftritt hinzulegen und die Leistung aus den Pokalspielen auch in der Liga auf den Platz zu bekommen.
Neu-Coach Becker fühlt sich wohl bei den Bepas
„Es ist der richtige Verein“, erzählt der Spielertrainer begeistert. Für ihn war der Schritt zum Coach eines Bezirksligisten kein kleiner. „Es macht jede Menge Spaß“, sagt er. Die hohe Trainingsbeteiligung trägt dazu bei. Das Gefühl der Gemeinschaft ist bei den „Blau-Weißen“ groß. Letztlich war das Unentschieden gegen Rodalben aufgrund des späten Treffers sogar glücklich. Gegen Waldfischbach-Burgalben möchte der Trainer nun mehr Kontrolle an den Tag legen. „Wir wollen die Bälle sauberer spielen und mehr spielerische Lösungen finden“, erklärt der Coach, der auch die Anzahl der Ballverluste kritisiert. Aber er ist guter Dinge: „Alle sind an Bord, und es passt aktuell einfach.“
Nein, die TSG Wolfstein-Roßbach will in dieser Saison noch nicht so recht in die Spur finden. Am Sonntag gab es eine 1:4-Heimniederlage gegen den Landesliga-Absteiger VfR Kaiserslautern, somit bleibt es bei nur sechs Punkten aus sechs Spielen. „Wir haben nur in einer Phase kurz nach der Halbzeit, als wir den Anschlusstreffer gemacht und die große Chance zum 2:2 hatten, so richtig zu unserem Spiel gefunden“, blickt Spielertrainer Johannes Schell zurück.
TSG-Trainer Schell: Müssen mal konstant punkten
Klar ist, dass die bisherige Ausbeute so gar nicht den Vorstellungen der TSG-Verantwortlichen entspricht. Kein Wunder, dass Schell sagt, „dass wir so langsam mal anfangen müssen, konstant zu punkten.“ Was ihm dabei Mut macht? „Wir haben das Fußballspielen ja nicht verlernt, sind eine gute Truppe. Der Knoten wird platzen, und dann kommen auch die Punkte und die Siege.“
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag (15.15 Uhr), wenn die „Rowos“ beim VfB Reichenbach zu Gast sind. Jener VfB war mit vier Siegen in die Saison gestartet, musste jüngst aber auch zwei Niederlagen einstecken. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Insbesondere deren Spielertrainer und Torjäger Yannik Brehmer darf man keinen Raum zur Entfaltung geben. Ich bin aber sehr optimistisch, dass wir dort den Bock umstoßen und gewinnen können. Nichts anderes ist das Ziel“, hofft Johannes Schell, am Sonntag den dritten Saisonsieg feiern zu können.