Fußball
Bedesbach-Patersbach findet in der Bezirksliga wieder zu mehr Stabilität
Es ist nicht mehr lange bis zur Pause: Sowohl der TuS Bedesbach-Patersbach, als auch der TuS Schönenberg werden in der Bezirksliga in diesem Jahr nur noch drei Partien absolvieren, eine davon ein nachzuholender Ritt. Die Kicker des SV Nanzdietschweiler hingegen laufen in diesem Jahr lediglich noch zwei weitere Male auf.
Beim TuS Bedesbach-Patersbach kommt wieder mehr Stabilität herein: Zwei Spiele und dabei nur ein Gegentor. Letzte Woche spielte die Truppe von Trainer Thomas Löber gegen Waldfischbach-Burgalben zu Null. Im Tabellenmittelfeld-Duell setzten sich die „Bepas“ mit zwei schön herausgespielten Toren mit 2:0 durch. Und am Sonntag muss gegen die offensivstarken Trippstadter wieder die Defensive glänzen.
Personell auf der letzten Rille
„Wir haben so weitergemacht, wie wir gegen Alsenborn aufgehört haben“, blickt Löber erfreut zurück. Aber er gibt zu: „Eigentlich war es eine Partie auf Augenhöhe.“ Aber vor allem Jerome Sefert hatte etwas gegen die Punkteteilung. Nach zwei schön herausgespielten Spielzügen vollendete er zwei Mal ansehnlich zum Auswärtssieg. Damit kletterten die „Bepas“ in der Tabelle auf den fünften Platz.
Am Samstag geht es auf dem heimischen Platz gegen die TSG Trippstadt. Dabei sind die „Bepas“ personell auf der letzten Rille. Jan Horbach und Pascal Rech fallen sicher aus. Und der Einsatz von Tobias Daniel, Erik Scherrieble und Christopher Steiger sei laut Löber fraglich. Gegen die offensivstarken Trippstadter darf gerade in der Defensive eigentlich kein Mann fehlen. Mit Maximilian Lauhoff, der in der laufenden Saison bereits 24 Buden markierte, hat die TSG den momentanen Torkanonenjäger vorne drin. „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und das Beste draus machen“, erklärt der Trainer zuversichtlich. Einstellungstechnisch gibt er seiner Mannschaft allerdings noch ein großes Lob dazu: „Wir sind bissig und stehen unseren Mann.“ „Und vor allem muss ich noch ein Riesenkompliment an die Nachrücker geben, die immer da sind, wenn sie gebraucht werden.“
Wichtiges Kellerduell für TuS Schönenberg
Für den TuS Schönenberg wird es immer ernster: Gegen Mitfavorit Kirchheimbolanden konnte der A-Klassen-Aufsteiger am vergangenen Spieltag zwar stellenweise mithalten, unterlag letztlich aber mit 0:5. Am Wochenende steht die große Chance bevor, gegen Tabellenschlusslicht SV Palatia Contwig den Bock wieder umzustoßen.
„Kirchheimbolanden hat verdient gewonnen“, räumt der TuS-Medienverantwortliche Timmy Weis ein. Das 5:0 sei aber etwas zu hoch ausgefallen. Denn im ersten Abschnitt spielte der TuS noch aufopferungsvoll mit. Kurz vor der Halbzeit kassierten sie dann das erste Gegentor. Aber mit Halbzeitpfiff rannte ein Schönenberger auf den gegnerischen Torwart zu, umspielte diesen und schob den Ball in Richtung des leeren Kastens. Es wurde jedoch nicht das 1:1, denn ein Gästeverteidiger konnte seine Mannschaft noch vor dem Ausgleich bewahren, in dem er mit letztem Einsatz den Ball von der Linie kratzte.
Schönenberg mit Moral
Somit ging es für die Schönenberger mit einem unbefriedigenden Ergebnis in die Kabine. Und nach Wiederanpfiff fielen noch vier weitere Treffer. „Hauptsächlich durch individuelle Fehler“, gibt Weis kritisch zu. Aber an der Moral habe es nicht gelegen. Auch beim Stand von 0:4 nahm jeder Schönenberger noch jeden Zweikampf an und gab sich nicht geschlagen, was sogar für beeindruckte Gesichter auf der gegnerischen Seite sorgte.
Am Sonntag kommt Schlusslicht Contwig auf den Rasenplatz in Schönenberg-Kübelberg. Mit vier Punkten mehr befindet sich der TuS auf dem vorletzten Rang. „Das wird ein spannendes Kräftemessen“, blickt Weis nach vorn.
Nanzdietschweiler will Gas geben
Gute Leistung, zwei vermeidbare Gegentore und dann eine beeindruckende Aufholjagd. Beim 2:2 in der letzten Partie des SV Nanzdietschweiler auf dem Mannweilerer Hartplatz war alles dabei. Gegen Waldfischbach-Burgalben soll aber für den SV wieder ein Dreier her.
„Vom Ergebnis her haben wir uns mehr erhofft“, blickt Trainer Fabian Lauder auf die vergangenen Partie zurück. In der ersten Halbzeit zeigte seine Mannschaft eine solide Leistung, erspielte sich viele Chancen, nutzte diese allerdings nicht. Im zweiten Abschnitt fingen sich die Nanzdietschweilerer dann zwei recht einfache Gegentore. Aber kurz vor Schluss kämpfte sich die Mannschaft mit Toren in der 88. und 90. Spielminute zurück. „Von der Einstellung her bin ich echt stolz auf die Mannschaft“, betont Lauder ein.
Bis auf Nicklas Wenz werden am Sonntag alle mit an Bord sein. Gegen Waldfischbach-Burgalben wird Nanzdietschweiler versuchen, die Maximalausbeute mitzunehmen. „Wir müssen Gas geben und alles auf den Platz bringen“, betont Lauder.