Konken Bauvorhaben im „Stücks“: Gemeinde versagt Einvernehmen

Der potenzeielle Bauherr kannsich jetzt an die Kreisverwaltung wenden.
Der potenzeielle Bauherr kannsich jetzt an die Kreisverwaltung wenden.

Ein Bauherr möchte in Konken ein behindertengerechtes Wohnhaus errichten. Dafür war jetzt das gemeindliche Einvernehmen gefragt. Allerdings: Das Anwesen soll im Stücks gebaut werden, einer Straße, die in die Felder führt.

Ortsbürgermeister Christian Gießler berichtete dem Gemeinderat am Mittwoch von Vorgesprächen mit der Verbandsgemeindeverwaltung Kusel-Altenglan. Diese argumentiert, dass das Grundstück im Außenbereich liegt und daher von einer Bebauung freizuhalten sei. Auch liege keine Privilegierung vor. Ferner weise die Verwaltung darauf hin, dass im Bereich Stücks ein Bebauungsplan aufgestellt werde. Bei dem geplanten Vorhaben sei jedoch nicht sichergestellt, dass es den Festsetzungen des künftigen Bebauungsplanes entspricht.

Dem Vorschlag der Verwaltung, das Einvernehmen zu versagen, schloss sich der Gemeinderat ohne Diskussion an. Falls sich der Bauherr nun an die nächste Instanz bei der Kreisverwaltung wendet, kommt das Thema womöglich erneut auf den Tisch.

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