Kusel-Altenglan RHEINPFALZ Plus Artikel Bürgermeister-Stichwahl: Wie Christoph Schneider und Michael Daniel privat so ticken

Ein Aushängeschild: Burg Lichtenberg im Kuseler Land. Das Ausflugsziel schätzen auch die beiden Bewerber ums Bürgermeisteramt de
Ein Aushängeschild: Burg Lichtenberg im Kuseler Land. Das Ausflugsziel schätzen auch die beiden Bewerber ums Bürgermeisteramt der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan hoch.

Der eine mag die See und sieht die Oma als Vorbild an. Der andere liebt die Berge und Leben in der Bude: Vor der Wahl geben die Bürgermeister-Kandidaten private Einblicke.

Am 15. Juni fällt die Entscheidung, wer künftig Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan ist. Vor der Stichwahl verraten die beiden Kandidaten Christoph Schneider und Michael Daniel einige persönliche Vorlieben. Unsere Fragen drehen sich um Ferienjobs, Fußball, Vorbilder und unverzichtbare Kühlschrankinhalte.

Christoph Schneider
Christoph Schneider

Christoph Schneider (SPD)

Herr Schneider – wie geht’s Ihnen?
Mir geht’s gut. Ich bin viel unterwegs und habe tolle Begegnungen in unserer schönen Region.

Wie viele Wahlkampftermine haben Sie bestritten? Und welcher wird der letzte sein?
Kampf? Es geht ja um persönlichen Austausch, deshalb möchte ich es lieber Besuchstermine nennen. Ich habe in allen Orten, bei Vereinen, Feuerwehrwehren, bei rund 60 Unternehmen nachgefragt: Wo drückt der Schuh? Es geht noch weiter. Wo zuletzt, wird spontan entschieden.

Was war Ihr bislang schönster Moment in diesem Jahr?
Als mir meine beiden Töchter an Vatertag ein selbstgebasteltes Herz geschenkt haben. Der Tag hat ihnen gehört, ich hatte mir frei genommen.

Was hat Sie zuletzt gefreut?
Die parteiübergreifende große Unterstützung bei der Wahl und die vielen folgenden Glückwünsche.

Was hat Sie zuletzt überrascht?
Der große Erfolg der SV Elversberg, die den Bundesliga-Aufstieg nur knapp verpasst hat. In der Relegation hat vor allem meine Frau mitgefiebert. Sie kommt ja aus dem Saarland.

Worüber haben Sie sich am meisten geärgert?
Über mehr als zwei Tonnen Unrat in der Natur – darunter Badewanne, Reifen – den wir mit 35 Leuten in vier Stunden beim Müllsammeltag in Etschberg zusammengetragen haben.

Haben Sie ein Vorbild?
Fritz Walter – bodenständig, heimatverbunden. Und meine Oma, Anna Jung. Sie hat früh ihren Mann verloren, mit Willensstärke das Leben bewältigt. Sie wird 94.

Woraus schöpfen Sie Kraft?
Kraft geben mir Familie und Freunde - und Spaziergänge mit Labradoodle-Hündin Lucy, vier Jahre alt.

Was darf nie im Kühlschrank fehlen?
Milch für Kaffee – und Essiggurken.

Welches Buch haben Sie sich zuletzt gekauft?
Die Biografie von Miroslav Klose. Gelesen bis zur letzten Seite.

Wann waren Sie zuletzt im Kino und in welchem Film?
Mit meinen Töchtern und meinem Patenkind war ich in „Lauras Stern“.

Was war Ihr erster Job – und wissen Sie noch, was Sie verdient haben?
Ab 2007 Servicetechniker bei Wipotec in Kaiserslautern. Was ich verdient habe, weiß ich nicht mehr genau.

Was haben Sie mit Ihrem ersten Ersparten gekauft?
Nach der Konfirmation eine Honda NSR 125 – um nach Rammelsbach ins Fußballtraining zu fahren.

Was schieben Sie immer vor sich her?
Mit Begeisterung den Rasenmäher – und die Steuererklärung. Das ist aber besser geworden.

Welchen Luxus leisten Sie sich?
Gelegentlich gut essen gehen mit Familie, Freunden. Ohne Schickimicki.

Was ist Ihr größter Reichtum?
Meine Frau und meine Töchter,

Welche Note geben Sie dem Landkreis? Der Verbandsgemeinde? Und ihrem Wohnort?
Auf allen Ebenen gibt’s Stärken und Schwächen. Ziel ist jeweils eine Eins - das haben wir selbst in der Hand.

Pizza oder Pasta?
Pizza – am liebsten von Franco und Angie aus der Pizzeria Napoli in Etschberg.

Kaffee oder Tee?
Kaffee. Mit Milch, ohne Zucker.

Bier oder Wein?
Zur Kerwe Bier – im Restaurant Wein.

Croissant oder Puddingstückchen?
Gerne beides.

Schokolade oder Gummibärchen?
Schokolade.

Kino oder Fernsehabend?
Ein gemütlicher Fernsehabend.

Meer oder Berge?
Eher Meer – am besten Nordsee.

Burg Lichtenberg oder Remigiusberg?
Was soll das „oder“? Das sind beides wunderbare Orte. Sehenswert.

FCK oder FC Bayern?
Ganz klar: Ich bin großer FCK-Fan.

Papa- oder Mamakind?
Beides – je nachdem, worum es ging.

Erste Reihe oder letzte Bank?
Abhängig von Lehrkraft und von Fach.

Eine gute Fee gewährt Ihnen einen Wunsch. Wofür entscheiden Sie sich?
Dass angesichts der Krisen und Herausforderungen die Menschen mehr zusammenrücken.

An dieser Stelle finden Sie unseren aktuellen Podcast via Podigee.

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Michael Daniel
Michael Daniel

Michael Daniel (CDU)

Herr Daniel – wie geht’s Ihnen?
Gut. Aber natürlich viel zu tun im Moment.

Wie viele Wahlkampftermine haben Sie bestritten? Und welcher wird der letzte sein?
Unzählige. Ich war in allen Orten der Verbandsgemeinde unterwegs. Am Samstagabend beim Altstadtfest in Kusel hab’ ich Dienst am CDU-Weinstand. Das wird mein letzter Termin sein.

Was war Ihr bislang schönster Moment in diesem Jahr?
Als mein Sohn das erste Mal Papa gesagt hat.

Was hat Sie zuletzt gefreut?
Die Einladung zur Hochzeit von guten Freunden.

Was hat Sie zuletzt überrascht?
Positiv überrascht bin ich von der unglaublichen Unterstützung im Wahlkampf. Negativ überrascht hat mich letzte Woche meine Waage.

Worüber haben Sie sich am meisten geärgert?
Ich versuche mich im Allgemeinen nicht zu ärgern. Es bringt einen nicht weiter und gerade im Wahlkampf muss man positiv bleiben.

Haben Sie ein Vorbild?
Als Kommunalpolitiker – ganz klar Klaus Boullion. Beeindruckend, was der langjährige Bürgermeister von St. Wendel und spätere Saar-Innenminister in 31 Jahren an der Spitze seiner Heimatstadt geschaffen hat. Als Privatperson – da sind meine Eltern meine Vorbilder.

Woraus schöpfen Sie Kraft?
Meine Familie. Meine Freunde.

Was darf nie im Kühlschrank fehlen?
Kalte Getränke und zu dieser Jahreszeit definitiv Erdbeerkuchen.

Welches Buch haben Sie sich zuletzt gekauft?
Die Macht der Geografie von Tim Marshall. Ein Buch über Außenpolitik und die Einflüsse der Geografie.

Wann waren Sie zuletzt im Kino – und in welchem Film?
November letzten Jahres in Gladiator II.

Was war Ihr erster Job – und wissen Sie noch, was Sie verdient haben?
Pizzafahrer bei Josef in der Ziegelhütte. Sechs Euro plus Trinkgeld.

Was haben Sie mit Ihrem ersten Ersparten gekauft?
Mit 16 einen Motorroller von Piaggio. Mobilität in diesem Alter war ein ganz großes Stück Freiheit.

Was schieben Sie immer vor sich her?
Eigentlich wenig. Die Steuererklärung gehört manchmal dazu.

Welchen Luxus leisten Sie sich?
Städtereisen in die schönen Hauptstädte Europas.

Was ist Ihr größter Reichtum?
Ganz klar: meine Familie.

Welche Note geben Sie dem Landkreis? Der Verbandsgemeinde? Und ihrem Wohnort?
Dem Landkreis eine 2. Der VG ebenfalls eine 2. Und in Kusel sind wir gerade dabei, von einer schlechten Note wieder zu einer guten Note zu kommen.

Pizza oder Pasta?
Pizza.

Kaffee oder Tee?
Espresso und Orangina.

Bier oder Wein?
Bier – aber selten.

Croissant oder Puddingstückchen?
Croissant.

Schokolade oder Gummibärchen?
Nichts geht über Kinderschokolade.

Kino oder Fernsehabend?
Kino – wir schauen sehr selten Fernsehen.

Meer oder Berge?
Berge.

Burg Lichtenberg oder Remigiusberg?
Burg Lichtenberg.

FCK oder FC Bayern?
Mein Fußballherz gehört dem TuS Bedesbach-Patersbach. Am Donnerstag und Pfingstmontag steht für den Bezirksliga-Vizemeister mit den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Landesliga das große Saisonfinale an.

Papa- oder Mamakind?
Situationsabhängig – aber definitiv beides.

Erste Reihe oder letzte Bank?
Letzte Bank.

Eine gute Fee gewährt Ihnen einen Wunsch. Wofür entscheiden Sie sich?
Drei weitere gesunde Kinder und immer ein Zuhause mit Leben in der Bude.

An dieser Stelle finden Sie unseren aktuellen Podcast via Podigee.

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