Kusel / Lauterecken Böllerverbot: Polizei ist für Silvesternacht gerüstet

Feuerwerkskörper dürfen dieses Jahr weder verkauft noch auf öffentlichen Plätzen oder Straßen gezündet werden.
Feuerwerkskörper dürfen dieses Jahr weder verkauft noch auf öffentlichen Plätzen oder Straßen gezündet werden.

Die Polizei im Kreis wird in der Silvesternacht verstärkt auf die Einhaltung des Böllerverbots achten. Zumindest im Bereich der Polizeiinspektion Kusel werden auch mehr Polizisten im Einsatz sein. „Wir haben die Personalstärke im Vergleich zu den Vorjahren erhöht und werden verstärkt kontrollieren“, bestätigt Christoph Maurer, Leiter der Polizeiinspektion Kusel. Es sei aber mittlerweile wohl jedem bekannt, dass das Zünden von Feuerwerk auf Straßen und öffentlichen Plätzen verboten ist. Deshalb geht er davon aus, dass es ruhig bleibt. Hinweise auf größere Partys im Dienstbereich gebe es bislang auch nicht.

Heeling: Appell an Vernunft

Man werde „nicht krampfhaft nach Verstößen suchen“, sagt Arno Heeling, Leiter der Polizeiinspektion Lauterecken. Ob Personal eingesetzt wird, wollte er nicht sagen. Heeling geht wie Maurer nicht davon aus, dass es in der Silvesternacht zu größeren Problemen kommt. Man werde zwar nicht verstärkt mit Streifen unterwegs sein, könne aber überall schnell eingreifen, falls nötig, versichert er.

Heeling appelliert an die Vernunft und beruft sich auf die gesammelten Erfahrungen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie: „Die Bürger in der Region haben sich in den vergangenen Monaten wirklich gut an die Regeln gehalten und wir gehen davon aus, dass das auch in der Silvesternacht so sein wird.“

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