Fußball
Auswärtsaufgaben für die „Rowos“ und Nanz-Dietschweiler in der Bezirksliga
Die momentane Hinrunde des SV Nanz-Dietschweiler avanciert im Vergleich zur Vorangegangenen zu einem totalen Gegenstück. Mit 33 Punkten aus 16 Partien hat das Team von Fabian Lauder mehr als zwei Tähler pro Spiel gesammelt. Doch der Spielertrainer hält nicht viel von überschwänglicher Euphorie. „Die Saison ist noch jung, der momentane Stand sagt kaum etwas aus“, sagt Lauder. Vielmehr sei aus seiner jetzigen Saisonanalyse hervorgegangen, dass seine Mannschaft immer hundert Prozent geben muss. „Wenn wir nicht absolut fokussiert waren, haben wir Punkte liegen lassen“, so der Coach. Aber die vergangene Partie gegen die Oberarnbacher war durchaus souverän. Nach 23 Minuten stand es bereits 3:0. Und der Spielertrainer legte kurz vor Ende der Partie nochmal nach und machte seinen Doppelpack perfekt.
Am Sonntag geht es nach Mannweiler. Erschwerte Bedingungen herrschen, denn die Partie findet auf einem Hartplatz statt. Lauder mahnt vor der gegnerischen Offensivqualität, ist aber guter Dinge etwas Zählbares mitzunehmen.
„Bepas“ in Burgalben
Auch der TuS Bedesbach-Patersbach holte am vergangenen Wochenende mit dem 2:1 gegen den SV Alsenborn einen Dreier. Und am Sonntag wartet mit Waldfischbach-Burgalben ein „Big-Point-Match“ auf die Mannschaft von Trainer Thomas Löber. „Wir haben eine Reaktion gezeigt“, sagt Löber. Dabei bezieht er sich auf die 2:7-Niederlage in Reichenbach eine Woche zuvor. Doch gegen Alsenborn waren die „Bepas“ wieder ganz die Alten. „Spielerisch gab es viele gute Ansätze und wir haben kämpferisch überzeugt“, fasst Löber zusammen. Verteidiger Christopher Steiger musste allerdings verletzungsbedingt bereits nach 20 Minuten raus und wird im kommenden Spiel fehlen. Ebenso wird Pascal Rech nicht mit von der Partie sein.
Am Sonntag steht wieder eine enge Partie bevor. Es geht in Burgalben zu einem Duell zweier Tabellennachbarn. „Wir müssen gucken, dass wir so weitermachen, wie wir gerade aufgehört haben“, so Löber.
Schönenberg vor schwerer Aufgabe
Letzte Woche verpasste es der TuS Schönenberg, einen ersten Schritt hinaus aus der Abstiegszone zu machen. Gegen Fehrbach unterlagen die Schönenberger mit 0:3. Beim Stand von 0:2 wurden dem TuS in jeweils korrekten, aber knappen Entscheidungen zwei Tore aberkannt. Dazu resultierten die Gegentore zum größten Teil aus individuellen Fehlern. „Es war einfach sehr bitter für uns“, blickt Timmy Weiß, Sohn des neuen Coaches und gleichzeitig zuständig für die mediale Präsenz, zurück.
Am Sonntag wartet der SV Kirchheimbolanden auf die Schönenberger. Der SV rangiert momentan auf dem dritten Tabellenplatz, hat jedoch ein Spiel weniger als die Teams davor. „Wir nehmen die Herausforderung aber gerne an“, blickt Weiß zuversichtlich nach vorn.
Wolfstein-Roßbach beim Tabellenschlusslicht
Es war nicht die allerhöchste Hürde, die sich der TSG Wolfstein-Roßbach da am vergangenen Wochenende bot. Eine ersatzgeschwächte Mannschaft der VB Zweibrücken stellte sich im Lautertal vor und wurde mit einer klaren 0:5-Packung auf die Heimreise geschickt. „Unsere Leistung war grundsätzlich in Ordnung. Wir hätten aber deutlich höher gewinnen können, wenn nicht gar müssen“, erklärt Spielertrainer Johannes Schell, selbst zweifacher Torschütze, im Rückblick. Erfreulich aus Sicht der TSG war zudem, dass beim Bezirksliga-Debüt des 18-jährigen Torwarts Eric Miller, der den angeschlagenen Jonas Oster vertrat, die Null gehalten werden konnte.
Am Sonntag geht es für den Tabellenführer nun zum SV Palatia Contwig. Die Aufgabe beim Tabellenletzten, der bislang erst neun Punkte hat, sieht Schell keineswegs als Selbstläufer an: „Sie haben keinen großen Abstand zu den Mannschaften davor, werden sicher alles geben und versuchen, uns ein Bein zu stellen. Aber es ist gar keine Frage, dass wir dort hin fahren, um zu gewinnen. Das sollte schon unser Anspruch sein.“ Personell sieht es im TSG-Lager grundsätzlich gut aus. Lediglich der letztmalig rotgesperrte Patrick Mathias muss definitiv ersetzt werden.