Kreis Kusel Auch Europa als „Stillleben“

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„Genauso wie ein Buch durch Buchstaben Inhalte vermitteln will, versucht das Bild einen Inhalt in einer Bildsprache zu vermitteln“, erklärte der Künstler Walter Graser, der die Idee zur Ausstellung hatte, den rund 30 Besuchern bei der Eröffnung der Kunstausstellung „Stillleben“ vergangenen Freitag im Kuseler Heimatmuseum.

Werke von 26 Malern aus dem Kunstkreis Kusel, die überwiegend aus der Region kommen, sind bis Ende Juni im Museum zu sehen. Die Werke sind sehr vielfältig und zeigen vor allem typische Stilllebenmotive, wie Blumenbilder, Vasen, Küchenszenen und vieles mehr. Aber auch ausgefallene Motive wie das Werk „Papier: Buch, Banknoten...“ des Malers Reiner Kettenring. Das Bild soll symbolisch für die Europäische Union stehen. Darauf abgebildet ist ein Euroschein, auf dem die Göttin Europa, die Namensgeberin des Kontinents, zusammen mit einem Stier sitzt. Daneben sind Bücher als Symbol für die europäische Literatur abgebildet, im Hintergrund sind die verschiedenen Epochen europäischer Geschichte sichtbar. „Ich finde die Ausstellung super, die Kunst, die hier gezeigt wird, ist sehr vielseitig. Ich war schon immer sehr kunstinteressiert, obwohl ich nach und nach mehr in die Musik als in die Malerei gerutscht bin“, erklärte Thomas Sutor. Der Künstler Dirk Kalthoff war ebenfalls von der Veranstaltung angetan. Besonders gefiel ihm aber das Ambiente des Heimatmuseums: „Es sind sehr schöne Räumlichkeiten hier, das ist sehr ansprechend für eine Vernissage. Ich bin schon immer sehr interessiert an Kunst gewesen, deshalb bin ich heute hier und stelle mein Bild aus.“ Bärbel Fuhrmann-Mainitz freute sich vor allem über das Zusammentreffen des Kunstkreises: „Es ist immer schön, wenn sich der Kunstkreis trifft. Das ist einfach ein Treffen unter Freunden.“ Auch Brigitte Rüdiger freute sich vor allem über die Gesellschaft: „Es ist immer wieder schön, andere Künstler zu treffen. Wir haben zwar auch noch den Künstlerstammtisch, aber der trifft sich leider nicht so häufig. Ich bin von Kind an sehr an Kunst interessiert, deshalb gehe ich immer mal wieder zu solchen Ausstellungen.“ Ursula Weber war positiv von der Vielfalt der Werke überrascht: „Es gefällt mir sehr gut hier. Ich gehe öfters in Kunstausstellungen, vor allem wegen meines Mannes. Aber die Bilder gefallen mir sehr gut, sie sind sehr farbenreich. Außerdem gibt es eine große Vielfalt an verschiedenen Darstellungen. In den Bildern kann jeder etwas anderes entdecken, das finde ich toll.“ Neben den Begrüßungsreden des Kunstkreisvorsitzenden Michael Hamburger und der ersten Stadtbeigeordneten Julia Bothe, wurde die Feier vom Cello-Spiel der beiden Musikerinnen Charlotte Spitzer und Christine Rutz umrahmt. Sie spielten Stücke von Bernhard Romberg, Nino Rota und Gabriel Koeppen.

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