Lauterecken
Auch bei einem Heimatfest light lässt sich’s gut feiern
Wie seit dem Jahre 1957 ehrte die Stadt alle Bürger, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiern. Vier Frauen und zwei Männer des Jahrganges 1971 waren der Einladung zu einem Sektempfang im Grafensaal des Veldenzschlosses gefolgt. Voraussetzungen für die Einladung war zudem: in Lauterecken geboren zu sein, mindestens zehn Jahre in der Veldenzstadt gelebt zu haben oder zur Schule gegangen zu sein. Stadtbeigeordneter Peter Kriese schätzte, dass diese Bedingungen etwa 150 Personen erfüllt hätten.
Laut Stadtbürgermeisterin Isabel Steinhauer-Theis werden aus datenschutzrechtlichen Gründen von der Verwaltung jedoch nicht mehr die Adressen der Jubilare zur Verfügung gestellt. Aus diesem Grund sei man darauf angewiesen, dass die Aufrufe in den Medien wahrgenommen würden. Kriese berichtete davon, dass im Geburtsjahr der Jubilare in Lauterecken mit dem Bau der Ortsumgehung begonnen worden sei, dadurch sei auch gleichzeitig ein großer Wandel des Stadtbildes eingeleitet worden.
Am Abend ging es mit einem Open-Air-Konzert der Band „Acoustic Nation“ auf dem Marktplatz weiter. „Acoustic Nation“ besteht normalerweise aus dem Duo Mario Diehl und Stefan Beling. Für das Konzert in Lauterecken hatten sie sich mit Julian Schlosser verstärkt. Noch bevor die Kaiserslauterner Band aufspielte, füllte sich der Publikumsbereich zusehends, der durch Bauzäune abgegrenzt war. Damit das Publikum die vorgeschriebenen Abstände wegen Corona einhalten konnten, waren kleine Tische aufgestellt worden, an denen kleine Gruppen Platz nehmen konnten. Da diese Plätze schnell besetzt waren, mussten einige Besucher, die etwas später zum Konzert kamen, mit einem Stehplatz vorlieb nehmen.
Schnelle Begeisterung
Glück hatten die Lauterecker mit dem Wetter: Obwohl der Himmel wolkenverhangen war, regnete es nicht, und so wurden tatsächlich die von Veranstalter Thomas Konrad vom Fachwerk-Restaurant angestrebten 200 Besucher in etwa erreicht. Obwohl es häufig schwierig ist, eine gute Stimmung zu erzeugen, wenn das Publikum ein Open-Air-Konzert im Sitzen verfolgen muss, gelang es Acoustic Nation vom ersten Titel an, das Publikum zu begeistern.
Es war zu spüren, dass die Band langjährige Bühnenerfahrung aufweisen kann. „Acoustic Nation“ traf den Geschmack des Publikums, das sich aus jüngeren und älteren Gästen zusammensetzte, denn es hatte mit alten Klassikern und modernen Popsongs für jeden etwas zu bieten.