Kreis Kusel 17:2 in Halbzeit zwei

«ST. WENDEL.» Zur Pause sah’s noch knapp aus: Doch nach der 12:9-Halbzeitführung legten die Handballerinnen der FSG Homburg/Kusel am Sonntag richtig los und besiegten den A-Liga-Vorletzten TV St. Wendel am Ende souverän mit 29:11.
Der Auftritt der Gastgeberinnen stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Das Spiel wurde um 90 Minuten verschoben, weil St. Wendel ansonsten keine spielfähige Mannschaft hätte stellen können. Das hatte zur Folge, dass die Partie nicht von einem offiziellen Schiedsrichter geleitet wurde – der Trainer der St. Wendeler Damen bot sich als Schiedsrichter an, was aber den Spielverlauf nicht weiter beeinträchtigen sollte. Die FSG startete gut und zog auf 5:1 davon. Der TV St. Wendel ließ sich allerdings nicht abschütteln und kam durch seine torgefährlichste Spielerin, die zehn der elf Tore Gastgeber-Tore erzielte, immer wieder zum Erfolg. Nach 30 Minuten lag die FSG dennoch mit 12:9 vorne. Coach Hans-Peter Eckert war mit dem Auftritt seiner Mannschaft trotzdem alles andere als zufrieden und fand in der Halbzeitpause deutliche Worte. Nach dem Wechsel schafften es die Kuseler Frauen dann endlich, ihr Tempospiel konsequent umzusetzen. Den St. Wendelern gelangen in der zweiten Hälfte nur noch zwei Treffer, die FSG dagegen war durch schnelles Umschaltspiel erfolgreich. Nach einem einseitigen zweiten Spielabschnitt stand ein souveräner 29:11-Erfolg für Kusel. Die FSG rangiert nun auf Platz sieben der saarländischen A-Liga Ost – trotz verpatzten Saisonstarts. Dabei hatten die Kuseler Handballerinnen noch Pech: Weil Oberthal/Hirstein III in der Vorwoche seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, wurden der FSG zwei Punkte abgezogen – Kusel hatte als eine von nur zwei Mannschaften gegen Oberthal gewinnen können. Am kommenden Sonntag, 18. März (19.30 Uhr), ist die FSG bei der HG Itzenplitz II zu Gast. So spielten sie FSG: Sackenheim, Junker - Motz (4), Baltes (1), Steiner-Kuhn, Schneider (6/1), Letzel (4), Föls, Hess (1), Bach (12/2), Volle (1.