Kusel Zurzeit laufen Trocknungsmaschinen

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Lauterecken. Nur noch wenige Wochen, dann wird die Spielhalle an der B 420 in Lauterecken öffnen. Das hat Ernst Jost, einer der Betreiber, auf RHEINPFALZ-Anfrage mitgeteilt. Bis dahin ist noch einiges zu tun.

Fünf bis sechs Wochen, schätzt Jost, werde es noch dauern, bis sich die Eingangstür für die ersten Besucher öffnet: „Ein genaues Datum kann ich noch nicht nennen.“ Erst müsse die Feuchtigkeit, die sich nach den Bauarbeiten noch im Gebäude befinde, beseitigt werden. Dazu seien bereits seit gut drei Wochen Trocknungsgeräte in Betrieb. Bevor das Gebäude nicht völlig trocken sei, könne der Innenausbau nicht beginnen, sagt Jost. Rund 400.000 Euro wird das Projekt laut Jost wohl kosten, nicht eingerechnet sind darin die Spielautomaten. „Die Geräte werden ja geleast aus Gründen der Aktualität“, informiert der Meisenheimer Geschäftsmann. Ausgestattet wird die Spielhalle mit modernster Sicherheitstechnik. An den Fenstern verhindern Gitter, dass Einbrecher sich leichten Zugang verschaffen können, im Inneren werden Videokameras und eine Alarmanlage installiert. „Wir brauchen dazu jede Menge Kabel“, erzählt Jost. Die komplette Sicherheitstechnik für die Spielothek sei ein hoher Kostenfaktor. Jost hat sich, wie bereits berichtet, mit zwei Berufskollegen, die bereits Spielhallen besitzen, in einer GmbH zusammengeschlossen, um das Lauterecker Objekt zu betreiben. Zwölf Spielgeräte werden die Besucher vorfinden. „Die werden erst installiert, wenn ansonsten alles fertig ist, also kurz vor der Eröffnung“, informiert Jost. Dass es gerade zwölf Spielautomaten sind, hänge mit gesetzlichen Vorschriften zusammen – „für eine Konzession dürfen nur zwölf Automaten aufgestellt werden“. Für den laufenden täglichen Betrieb werden laut Jost mehrere Teilzeitkräfte sorgen. Wie bereits berichtet, war Jost 2014 an die Stadt mit seinem Wunsch herangetreten, in Lauterecken eine Spielothek bauen und betreiben zu wollen. Die Stadtspitze samt Stadtrat hatte sich in dieser Sache zur Verschwiegenheit verpflichtet, offensichtlich deshalb, weil Spielhallen in der Bevölkerung nicht den besten Ruf genießen. Ganz im Gegensatz zu den gewählten Vertretern der Bürgerschaft allerdings, zeigte sich Jost auf Anfrage der RHEINPFALZ sehr offen. Er wisse um den zweifelhaften Ruf seiner Branche, was aber auch damit zusammenhänge, dass sich Medien schwerpunktmäßig auf das Thema Spielsucht konzentrierten und kaum jemand über die Auflagen für dieses Geschäft informiert sei; dazu gehörten beispielsweise das Verbot, Alkohol auszuschenken, der Zutritt sei Personen unter 18 Jahren verwehrt, die Öffnungszeiten seien beschränkt. Und dem Vorwurf der Gefahr der Spielsucht, entgegnete Jost damals mit dem Hinweis auf andere Erwerbszweige, beispielsweise die Gastronomie, die auch davon lebe, dass sie Alkohol ausschenke, der süchtig machen könne. (dgg)

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