Kusel Zur Sache: Lieber fünf Minuten früher aus dem Bett

„Fast der wichtigste Rat für Autofahrer lautet im Herbst und Winter: Einfach ein paar Minuten früher aufstehen“, sagt Arno Heeling, Leiter der Polizeiinspektion Lauterecken. In der zusätzlichen Zeit könne man – wenn es schneit – seiner Räumpflicht nachkommen und ein wenig den Stress aus der Fahrt zur Arbeit holen. „Wenn’s glatt ist und ich hektisch zur Arbeit fahre, ist das ungleich gefährlicher, als mit angemessener Geschwindigkeit im Verkehrsfluss mitzuschwimmen“, schildert Heeling. Auch ohne Eis und Schnee sollte man die Regel befolgen – schließlich sind im Herbst in der Morgen- und Abenddämmerung viele Wildtiere unterwegs. Wenn Laub auf der Straße liegt, sollte man ebenfalls langsamer fahren. Für Heeling ist die Formel „von Oktober bis Ostern“ ein guter Anhaltspunkt. Gerade von der derzeit wieder etwas milderen Temperaturen solle man sich als Autofahrer nicht täuschen lassen und rechtzeitig einen Termin zum Reifenwechsel vereinbaren. Heeling: „Nicht erst warten, bis es schneit!“ Dass im Winter zudem vor jeder Fahrt die Scheiben frei sind und das Fahrzeug – ob Auto oder Lastwagen – von Schnee und Eis auf dem Dach befreit ist, sollte mittlerweile selbstverständlich sein. Heeling betont: „Natürlich achtet die Polizei jetzt vermehrt auf die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge.“ Mit Beginn der „dunklen Jahreszeit“ fallen Fahrzeugmängel laut Heeling besonders ins Gewicht. Gerade vor wenigen Tagen haben Polizisten der Lauterecker Polizeiinspektion im Berufsverkehr Kontrollen durchgeführt und mehrere Fahrzeuge mit mangelhafter Beleuchtung beanstandet. (bgi)