Kusel Zur Sache: Die Bahnstrecke Landstuhl – Kusel

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Steinbahn wird die Bahnstrecke von Landstuhl nach Kusel auch genannte, denn Hauptgrund für ihre Errichtung im Jahr 1868 war die Erschließung der Steinbrüche im Kuseler Land – passend also, dass zum Europäischen Bauernmarkt in Rammelsbach ein historischer Zug mit einer Dampf- und einer Diesellok fuhr (DIE RHEINPFALZ berichtete). Etwa 30 Kilometer lang führt die Strecke von Landstuhl durch die Westpfälzer Niederung nach Ramstein, dem Mohrbach folgend nach Glan-Münchweiler, dann entlang des Glans weiter bis Altenglan und schließlich parallel zum Kuselbach bis nach Kusel. Zunächst war dort Endstation, doch später ging es auch bis Türkismühle weiter – die Strecke wurde allerdings als letzte gebaut (1936) und als erste wieder stillgelegt (1963). Von Altenglan bis nach Homburg oder Bad Münster kam man von 1904 bis 1985. Heute fahren auf einem Teilstück Draisinen. Durch die Einführung des Rheinland-Pfalz-Taktes wird die Strecke seit 1996 fast stündlich bedient. Nachdem Transregio die Strecke von 2000 bis 2008 mit seinen grau-gelben Zügen befahren hatte, holte die Deutsche Bahn sie mit ihrer Sparte DB Regio wieder zurück – was Experten an die Wirtschaftlichkeit der Strecke glauben lässt. Sie wird im Jahr 2023 neu ausgeschrieben. Etwa 2400 Personen fahren an Wochentagen mit. Dieselloks verkehren auf der Strecke, die keine elektrischen Oberleitungen hat. Derzeit wird an der Strecke gebaut. Sechs Millionen Euro kostet die Erneuerung dreier Brücken und fünf sogenannter Durchlassbauwerke. Wegen dieser Arbeiten ist die Strecke von 29. September bis 14. Oktober gesperrt. Felshangsicherungsarbeiten bei Gimsbach sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Im ersten Quartel 2019 stehen dann weitere Arbeiten an.

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