Kusel Zur Person: Nachfolgerin Simone Ammann

„Diese Arbeit ist genau das, was ich brauche“, sagt Simone Ammann selbstbewusst. Es ist die Vielfalt, die Rudi Kochenburgers Nachfolgerin an ihrer neuen Tätigkeit schätzt. Die 32-Jährige aus St. Julian-Eschenau hat im Bereich der Sozial- und Lebensberatung schon Erfahrungen sammeln können. Sie übernahm Vertretungen sowohl in den Diakonischen Häusern in Lauterecken als auch in Kusel. Simone Ammann wurde in der Nähe von Stuttgart geboren und wuchs in Ulmet, wo ihre Eltern herkommen, auf. Schon früh hatte sie Kontakt zur Kirche. „Ich habe den Präparandenunterricht sehr genossen“, berichtet sie von schönen Zeiten, als Michael Hoffers Pfarrer in Ulmet war. Nach der Schule startete sie bei der Speyerer Diakonissenanstalt ihre Ausbildung zur Erzieherin. Anschließend studierte sie Soziale Arbeit in Ludwigshafen. Ihre Tätigkeit in der vollstationären Kinder- und Jugendhilfe bei der Evangelischen Heimstiftung führte sie nach Waldfischbach-Burgalben, Kirchheimbolanden und Haßloch. Zudem bringt Simone Ammann Erfahrungen aus Erwachsenenbildung und der Jugendarbeit mit und profitiert von längeren Auslandsaufenthalten, etwa in Australien. Ammann ist Mutter eines dreijährigen Sohnes. Mit Freund und Kind lebt sie in Eschenau, wo sie auch einer ihrer Leidenschaften, der Bio-Landwirtschaft, nachgeht. Eine weitere Leidenschaft sei das Studieren, verrät die 32-Jährige. Neben dem neuen Job möchte sie noch ihren Master-Abschluss machen. (suca)