Kusel Wo der Osterhase zu Hause ist

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Alles rund um Ei und Hasen. Das findet sich beim Ostermarkt, den die Stadt St. Wendel organisiert. Geöffnet hat er von Donnerstag bis Sonntag, 10. bis 13. März.

Auch in diesem Jahr gibt es für „alte Hasen“ und „junge Hüpfer“ Neues zu entdecken. Neben Osterschmuck wird vor allem Kunsthandwerk angeboten. So finden sich Holzschnitzereien oder Objekte aus Stahl ebenso wieder wie Unikate aus Glas, Keramik oder Leder. Zu den Glanzlichtern des Marktes zählt die mit 2000 handbemalten Eiern geschmückte Osterkrone auf dem Brunnen am Schlossplatz, die von einem blühenden Frühlingsbeet umrahmt wird. Verantwortlich für den Eischmuck zeichnet die CDU-Frauenunion unter der Regie von Christa Wiese. Ob Gänse-, Enten- oder Hühnereier, naturgefärbt, bemalt, geätzt, bedruckt, beklebt, bestickt, graviert oder gebatikt, sie alle können an der Osterkrone bewundert werden. Aus den Hasen-Häuschen rund um den Dom erklingen Osterlieder, lustige Geschichten und Gedichte. Mehr als 100 Osterhasen aus Pappelholz, allesamt Handarbeiten aus dem Erzgebirge, blicken den Besuchern freundlich entgegen. Da gibt es die Hasenküche mit Mama Hase und ihren beiden Sprösslingen, die Ostereier-Malwerkstatt, das Osterhasenorchester am Bostalsee, die Hasen-Skatrunde im Gasthaus „Zum Höhlenwirt“, den Hasenkindergarten und die Hasenschule, wo ein gestrenger Hasenpauker den Erstklässlern das Eier-Abc einimpft. Wer es lebendiger liebt, kann in den Streichelzoos echte Mümmelmänner sehen. Nicht nur Kinder mögen die Osterhasenstube, die beweglich in ein riesiges Osterei eingearbeitet ist. In dem von Künstlerhand gestalteten Arrangement bewegen sich handgeschnitzte Osterhasenfiguren. In einem Zelt hinter dem Rathaus präsentiert der St. Wendeler Künstler Karl Heindl eine Auswahl handgefertigter Osterhasenstuben. Seit 15 Jahren arbeitet Heindl an dieser Sammlung, die er ständig erweitert hat. Die 20 figurenreichen Szenen, von denen jede mit einer passenden Hintergrundbemalung versehen ist, bestechen durch ihre Vielfalt. Kinder, die sich an der Ausstellung satt gesehen haben, müssen keine Langeweile fürchten. Mit einem Mitmach-Programm bietet der Markt einiges für seine jüngsten Besucher. Handwerk hautnah erleben heißt es in der Luisenstraße. Dort kann man einem Schmied, einem Scherenschleifer, einem Steinmetz und einem Drechsler über die Schulter schauen und auch selbst Hand anlegen. In der Kreativ-Werkstatt können Kinder Ostergeschenke basteln, sich schminken lassen, tanzen und musizieren. Auch Armbrustschießen ist möglich. Auf dem Schlossplatz wird ein nostalgisches Karussell stehen. Walk-Acts beziehen das Publikum ein. Geschmückte Buden laden zum Schlendern ein. Die meisten der rund 90 Teilnehmer bieten in Handarbeit hergestellte Einzelstücke. Wie in alten Zeiten dreht jeden Abend zwischen 17 und 19 Uhr ein Nachtwächter mit Hellebarde, Horn und Laterne seine Runde, erzählt Geschichten und beschließt den Markt. Am Sonntag haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Während des Ostermarktes sind die City-Tiefgarage und das Parkhaus am Dom werktags von 6.30 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Ausreichend Besucherparkplätze sind vorhanden. Ein Parkleitsystem führt zu den Stellflächen hin. (red)

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