Kusel Was kochen wir nur an Weihnachten?

Den Auftakt bildet Peter Jakob vom „Pfälzer Hof“ in Lauterecken. Er bevorzugt zu den Festtagen ein einfaches Gericht: Spießbraten. Das Hotel-Restaurant „Pfälzer Hof“ existiert mittlerweile seit 42 Jahren als Familienunternehmen in Lauterecken. In Oliver Jakob ist bereits die dritte Generation für den Betrieb zuständig. Übernommen hat Oliver Jakob das Haus von Vater Peter, der nach wie vor in der Küche des Pfälzer Hofes zu finden ist. Bekannt ist das Restaurant besonders für seine traditionellen, hausgemachten Pfälzer Spezialitäten und die reichhaltigen Portionen. „Was bei uns als ,hausgemacht’ bezeichnet wird, ist auch wirklich hier im Haus selbst gemacht“, informiert Peter Jakob. Dass sich der Pfälzer Hof schon so lange im Familienbesitz befindet, liege nicht zuletzt daran, dass sich die ganze Familie mit dem Betrieb identifiziere und sich selbst Familienmitglieder, die nicht mehr in Lauterecken wohnen, noch immer sehr stark mit dem Haus verbunden fühlten. In der Vorweihnachtszeit präsentiert sich der Pfälzer Hof in stimmungsvollem Ambiente. „Die Dekoration nimmt insgesamt zehn Tage in Anspruch“, erläutert Oliver Jakob. Insgesamt sind es 50 Umzugskisten mit Deko-Material, das im vierstöckigen Gebäude stilvoll platziert wird. Das Feeling müsse passen. Es solle stilvoll und weihnachtlich, aber nicht kitschig und überladen sein. Das Weihnachtsfest selbst steht aber für die Jakobs ganz im Zeichen der Familie. „An den Feiertagen genießen wir es, einfach mal alle zusammenzusitzen und die Ruhe genießen zu können“, erzählt Oliver Jakob. „Die ganze Adventszeit ist sehr turbulent, und da freuen wir uns alle auf ein paar schöne Tage im Kreise der Familie.“ Aus diesem Grund bleibt das Haus über die Feiertage geschlossen. Und weil gerade in dieser ruhigen Zeit niemand stundenlang in der Küche stehen soll, gibt es im Hause Jakob ein eher einfaches, aber nicht weniger schmackhaftes Gericht. „Der Spießbraten ist relativ schnell und einfach vorbereitet und weil wir ihn draußen auf dem Grill zubereiten, fällt in der Küche auch nicht so viel schmutziges Geschirr an“, sag Peter Jakob schmunzelnd. Wer bei diesen Witterungsverhältnissen nicht draußen grillen möchte oder schlicht und ergreifend keinen Grill zur Verfügung hat, kann den Braten aber auch im Ofen zubereiten. (dbu)