Kusel Synode: Wohin mit dem übrigen Geld?

LAUTERECKEN. Um die Verteilung von Geld geht es bei der voraussichtlich letzten Zusammenkunft der protestantischen Bezirkssynode Lauterecken am Dienstag, 10. Mai, 19 Uhr, in der Veldenzstadt.
Bevor der Kirchenbezirk Lauterecken zum 1. Juni mit den Bezirken Otterbach, Rockenhausen und Winnweiler das neue Dekanat „An Alsenz und Lauter“ bildet, sollen übrige Finanzmittel fair verteilt werden, kündigt der Vorsitzende der Synode, Rudi Kochenburger, auf Nachfrage der RHEINPFALZ an. Das neue Dekanat wird seinen eigenen finanziellen Grundstock bilden. Bevor es soweit ist, wird sich die Synode nun darüber verständigen, wie übrige Finanzmittel aus der ehemaligen allgemeinen Rücklage des alten Kirchenbezirks verwendet werden sollen. Um welche Summe es geht, sagte Kochenburger vorab nicht. „Bleibt etwas übrig, werden wir beschließen, wohin das Geld fließt“, erläuterte er. Bereits in den Fusionsverhandlungen haben sich laut Kochenburger die Kirchenvertreter mit dem Thema befasst. So verteilen andere Dekanate übrig gebliebene Mittel etwa an ihre Kirchengemeinden. Mit der Folge, dass viele Gemeinden wenig bekommen. In Lauterecken wird offenbar erwogen, den Betrag als Sonderfonds für die Kooperationszone einzubringen. Somit hätten mehrere Kirchengemeinden der Regionalgruppe Zugriff und könnten das Geld etwa für gemeinsame Veranstaltungen verwenden. Ebenfalls verständigen wollen sich die Synodalen über den Notfonds für Baumaßnahmen des alten Kirchenbezirks. Konkret geht es dabei um die Festlegung eines Verteilschlüssels. (suca)