Kusel Presbyterwahl: Protestanten morgen an der Urne

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Kusel/Lauterecken. Genau 36.426 Kirchenmitglieder aus den protestantischen Dekanaten Kusel, Lauterecken und Homburg sind für morgen zur Wahl der neuen Presbyterien aufgerufen. An den Wahlurnen oder per Briefwahl werden die neuen kirchlichen Leitungsgremien für die kommenden sechs Jahre bestimmt.

Der Begriff Presbyter stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet Älterer. Solche „Älteren“ können heute auch ganz Junge sein: Wer volljährig ist, darf kandidieren. Wahlberechtigt sind Gemeindemitglieder ab 14 Jahren. Das Presbyterium ist das Parlament der Kirchengemeinde: Ob Gruppen und Kreise, Finanzen oder Personelles – im Presbyterium fällt die Entscheidung. So beschließen die Presbyter unter anderem über die Entwicklung kirchlicher Arbeitsfelder, verwalten das Vermögen der Gemeinde und tragen Verantwortung für Verkündigung und Mission, Seelsorge, kirchlichen Unterricht und Diakonie. Das Presbyterium wirkt zudem an der Besetzung von Pfarrstellen mit und wählt die weltlichen Mitglieder der Bezirkssynode. In allen drei Dekanaten des Landkreises seien genügend Kandidaten für die Presbyterwahlen gefunden worden, hatten die Kirchenbezirke vor kurzem mitgeteilt (wir berichteten). Die Wahlunterlagen sind mit der Post verschickt worden oder lagen den Gemeindebriefen bei. Die meisten Wahlberechtigten gehen am Sonntag im Kirchenbezirk Kusel an die Urne. Dort sind 21.322 Personen wahlberechtigt. Im Kirchenbezirk Lauterecken dürfen 10.001 Evangelische wählen und in den im Landkreis liegenden Gemeinden des Dekanats Homburg 5103 Personen. Vor sechs Jahren lag die Wahlbeteiligung im Dekanat Lauterecken bei 47,1 Prozent, für Kusel bei 42,1. In der Landeskirche insgesamt betrug sie 33,1 Prozent. (suca)

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