Kusel Nebenbei bemerkt...:

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Die Vermutung liegt nah, dass die in der Samstagnacht hinterlassene „Spur der Verwüstung“ bei Kreimbach-Kaulbach und die „Black & White Night“ der künftigen Abiturienten des Veldenz-Gymnasiums Lauterecken etwas miteinander zu tun haben. Für manche ist das sogar ganz sicher. Für die Schüler, die sich viel Mühe mit der Party gegeben haben und schon im Vorfeld mit der Suche einer geeigneten Halle Probleme hatten (wir berichteten damals), ist diese Situation jetzt besonders übel: Sie werden pauschal für das angerichtete Chaos verantwortlich gemacht – und wenn’s ganz blöd läuft, wird die Hallensuche für den nächsten Abijahrgang noch schwerer (Stichwort: „Ei joo, ledschd Johr in Kräämbach…“). Bleibt zu hoffen, dass sich die Verursacher doch noch verantwortungsbewusst zeigen und zu ihren Taten bekennen. Sie würden künftigen Abi-Party-Veranstaltern das Leben deutlich erleichtern ... Eigentlich müsste die Busschule, wie sie diese Woche an zwei Tagen an der Grundschule Wolfstein stattgefunden hat, an allen Grundschulen veranstaltet werden. Damit jedes auf den Bus angewiesene Kind das einmal mitgemacht hat. Wann sonst hat man denn schon die Gelegenheit, auszuprobieren, ob die Bustüren sich selbst dann schließen, wenn ein Arm dazwischen ist. Und mal ehrlich – das Experiment reizt doch sogar Erwachsene! Grundschulen oder gar Kindergärten das Angebot zu machen, mit erfahrenen Busfahrern vorbeizukommen, stünde übrigens auch dem Busunternehmen Südwest Mobil gut zu Gesicht – immerhin ist im vergangenen Jahr viel Vertrauen verloren gegangen … Was gab es da für heftige Diskussionen um den Kanutourismus auf dem Glan zwischen Lauterecken und Odernheim. „Es wird zu keiner einvernehmlichen Lösung zur naturverträglichen Steuerung des Kanutourismus kommen“, lautete im Januar 2014 das Fazit nach der damals fünften Gesprächsrunde zum Thema. Jetzt hat sich das „sensible Ökosystem Glan“ als gar nicht so sensibel herausgestellt – nach einer aktuellen Studie sind Fische, Eisvögel und Libellen nicht so empfindlich wie befürchtet. Sicher, wenn täglich Hunderte Boote auf dem Gewässer unterwegs wären, würde das auch den entspanntesten Eisvogel vertreiben, aber so beliebt ist das Flüsschen unter Touristen auch nicht. Wenn die vereinbarten Regeln umgesetzt und eingehalten werden, spricht also nichts gegen eine Bootsfahrt.

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