Kusel Nebenbei bemerkt...:

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Aus zwei mach eins. Wenn die Verbandsgemeinden Kusel und Altenglan zu einer verschmelzen, dann braucht es einen neuen Namen für das Gebilde. Der muss den bisherigen Kommunen Rechnung tragen. Einfach ist das nicht. Eine Steuerungsgruppe nimmt sich daher dieser sensiblen Angelegenheit an. Wie war das noch im Nordkreis vor ein paar Jahren? Der Vorschlag, die neue Verbandsgemeinde Pfälzer Bergland zu nennen, stieß auf heftige Gegenwehr aus Lauterecken. Besonders Stadtbeigeordneter Günter Lüers wetterte während einer Infoveranstaltung gegen das künstliche Namenskonstrukt, sprach von Identitätsverlust, und überhaupt müsse dem neuen Namen „Lauterecken“ vorangestellt werden. So ist es dann auch gekommen. Die Steuerungsgruppe für Altenglan und Kusel hat drei Vorschläge in die Runde geworfen: VG Remigiusland, VG Kusel-Altenglan, VG Remigiusland Kusel-Altenglan. Derweil kursieren in den sozialen Netzwerken schon originelle und offensichtlich nicht immer ganz ernst gemeinte Bezeichnungen, beispielsweise „VG Alte-Ku“. Zumindest aber zeigt es, dass sich die Bürger durchaus dafür interessieren, wie ihre neue Verbandsgemeinde heißen soll. Angesichts dessen ist man geneigt, ein paar Fragen zu stellen: Warum muss eine Steuerungsgruppe Namensvorschläge erarbeiten? Warum fragt man nicht einfach die Bürger? Conmedico, der Retter der medizinischen Hausarztversorgung auf dem Lande, hat nun auch den zweiten Wolfsteiner Arztsitz gesichert: Zuerst den Kassensitz von Gerd Schworm, dann den von Walter Christian Bubel. Das ist die gute Nachricht. Der Wermutstropfen ist allerdings, dass der Bubel-Sitz nach Lauterecken verlegt werden soll. Damit bleibt für Wolfstein nur eine Praxis übrig, die zurzeit nur eine Halbtags-Versorgung bietet. Auch wenn man das beklagen mag, es ist immer noch besser als gar nichts. Hätte Conmedico nicht innerhalb eines halben Jahres zugegriffen – denn das ist der Zeitraum, der für eine Wiederbesetzung maximal zur Verfügung steht –, hätte die Kassenärztliche Vereinigung den Bubelschen Arztsitz gestrichen. Und was erst einmal weg ist... Dem neuen Pächter der Wasserburg in Reipoltskirchen möchte man ein glückliches Händchen wünschen. Das braucht er unbedingt. Bis auf Timo Kauf hat es noch keiner der Vorgänger von Alain Pascal Loeb lange in dem historischen Gemäuer ausgehalten. Das große Manko der Burg ist ihre abseitige Lage. Dort muss man hinfahren wollen. Loeb weiß das, aber er sieht auch das Potenzial, das zur Verfügung steht: eine sehr ansprechende Inneneinrichtung, wunderbare Natur, der angrenzende Skulpturenweg in Verbindung mit „Kunst im Grünen“ und ein neben der Burg gelegener Wohnmobilstellplatz. Neben Gewürzen, Fleisch und Fisch in der Küche sind das weitere Zutaten für ein geschmackvolles Menü, das der Elsässer zu einem Gesamtkunstwerk komponieren muss. Das ist durchaus ein Kunststück.

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