Kusel Nachgehakt: Ermittlungsgruppe Migration bleibt

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Kusel. Die auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Afa) untergebrachte Ermittlungsgruppe (EG) Migration der Polizei soll auf dem Windhof in Kusel bleiben. Das bestätigte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Westpfalz auf RHEINPFALZ-Anfrage.

Im vergangenen Sommer ist die EG von sieben auf fünf Beamte verkleinert worden, zwei Tarifbeschäftigte ergänzen das Team der Polizei in der Erstaufnahmeeinrichtung (wir berichteten). Das sei auch heute noch der aktuelle Stand, sagt das Polizeipräsidium. Pläne, die Beamten komplett abzuziehen, gebe es nicht. „Nein. Die Planungen orientieren sich an den Erfordernissen und an der Präsenz des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge“, sagt eine Sprecherin der Polizei. Wie schon im vergangenen Jahr, würden die Beamten den in der Einrichtung untergebrachten Menschen derzeit unter anderem die Fasnachtsbräuche in Deutschland näherbringen. Welche anderen Angebote oder Schulungen die Beamten der EG Migration in der Afa anbieten? „Es gibt nach wie vor den ,Willkommen’-Beitrag, je nach Bedarf, also je nach Wechsel der Bewohner, bei dem Neuankömmlinge sozusagen einen Einblick in die deutschen Gepflogenheiten erhalten“, schildert die Sprecherin. Inhalt sind unter anderem Grundlagen aus dem Straf- und dem Verkehrsrecht. Darüber hinaus gab es nach Angaben der Polizei im Sommer einen Vortrag zum Thema „Verhalten in Schwimmbädern“ und vor Silvester einen Vortrag zum Umgang mit Böllern. Eine Statistik für das Jahr 2016, mit welchen und wie vielen Straftaten es die Beamten rund um die Asyleinrichtung zu tun hatten, soll Ende März vorliegen – nachdem die rheinland-pfalz-weite polizeiliche Kriminalstatistik Mitte März von Innenminister Roger Lewentz vorgestellt worden ist. |bgi

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