Kusel Fusion der Wälder

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Im Bereich der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein wird die Gründung eines Forstzweckverbandes erwogen. Laut Forstamtsleiterin Gabi Kleinhempel hegen die Gemeinden im Norden des Landkreises großes Interesse an einem solchen Zusammenschluss. Für 19. Februar ist eine Initialveranstaltung in Wolfstein geplant. Bereits Ende Januar soll es eine im Oberen Glantal geben.

Kern eines Forstzweckverbandes sei, aus vielen einzelnen Forstbetrieben – die Kommunen als Waldbesitzer bilden bisher jeweils einen Forstbetrieb – einen größeren zu schaffen. Die Mitgliedschaft darin sei den Ortsgemeinden freigestellt, erläuterte Gabi Kleinhempel. 37 Waldbesitzer sind bisher in der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein registriert. Zwei – Kappeln und Rothselberg – haben ihren Gemeindewald schon privat verpachtet (DIE RHEINPFALZ berichtete) und kommen für eine Mitgliedschaft im Zweckverband daher nicht mehr in Betracht. Würden alle 35 Waldbesitzer in der Verbandsgemeinde beitreten, würde der Kommunalwald des neuen Zweckverbandes rund 2200 Hektar betragen, kalkuliert Kleinhempel. Die neue Struktur würde den bisherigen Verwaltungsaufwand schmälern und damit erhebliche Einsparpotenziale bieten, wirbt die Forstamtsleiterin. So müssten Forstwirtschaftspläne nicht mehr für jede einzelne Kommune erstellt werden, gibt sie ein Beispiel für die Einsparung von Personalkosten. Denn der Aufwand für einen Wirtschaftsplan sei gleich – unabhängig davon, ob es sich um einen großen oder kleinen Forstbetrieb handele. „Zudem könnten wir uns dann noch besser und intensiver um Wald, Umwelt und Entwicklung kümmern“, fügt Kleinhempel hinzu. Dies gelte auch für die einzelnen Revierleiter. Kleinhempel sind die für die Verbandsgemeinde angestrebten größeren Strukturen schon wohlbekannt: An ihrem früheren Einsatzort in Bad Dürkheim hat sie den dortigen Forstzweckverband mit initiiert. Ihre früheren Kollegen berichten von positiven Erfahrungen. Auch in den Verbandsgemeinden Oberes Glantal sowie Kusel-Altenglan ist laut Kleinhempel die Gründung von Forstzweckverbänden möglich. „Im Oberen Glantal haben einige Gemeinderäte schon positive Beschlüsse dazu gefasst“, berichtet sie und stellt eine weitere Veranstaltung in Schönenberg-Kübelberg in Aussicht. Das Interesse im Bereich Kusel-Altenglan beschreibt sie dagegen aktuell noch als „verhalten“. INFO Die „Initialveranstaltung Forstzweckverband“ in der VG Oberes Glantal soll am Montag, 28. Januar, stattfinden.

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