Kusel Feuerwerk: Richtig gelagert verdirbt es nicht

Kusel/Idar-Oberstein. Restbestände vom Silvesterfeuerwerk sind mehrere Jahre haltbar. Über den Hausmüll dürfen nur gut gewässerte Knaller entsorgt werden.
Eine Annahmestelle für übrig gebliebene oder in die Jahre gekommene Feuerwerkskörper gibt es in Rheinland-Pfalz nach Auskunft der zuständigen Gewerbeaufsichtsbehörde in Idar-Oberstein nicht. Wer Kleinmengen von Knallern entsorgen will, muss diese mehrere Tage lang wässern und in tropfnassem Zustand in den Hausmüll geben. Dann sind sie nicht mehr explosiv, teilt das Mainzer Landesuntersuchungsamt auf Anfrage mit. Christian Engler, Großfeuerwerker aus Kusel, weist darauf hin, dass Silvesterknaller praktisch nie verderben. „Vorausgesetzt, sie werden richtig gelagert, können sie gut für den nächsten Jahreswechsel aufgehoben werden.“ Als richtige Lagerung bezeichnet Engler trockene Bedingungen. „Natürlich dürfen die Feuerwerkskörper auch nicht in der Nähe von offenem Feuer oder Funkenflug gelagert werden.“ Uralt-Knaller, die nach einer Zündung doch nicht mehr explodieren, müssen laut Engler mindestens eine Viertelstunde lang, „besser länger“, unberührt liegen bleiben. Dann kommen sie in einen Wassereimer – und danach in den Hausmüll. |kgi