Kusel Betreiber beklagt Bürokratie
Wurde der Geländeverkauf für eine in Lauterecken projektierte Spielhalle vergangenen November in großer Eile vom Lauterecker Stadtrat genehmigt (wir berichteten), so liegt das Gelände bis heute brach. Das soll sich laut Betreiber Ernst Jost aber noch in diesem Monat ändern.
Lediglich ein paar Bäume wurden bislang gefällt. Ernst Jost aus Meisenheim, der vorwiegend sein Geschäft mit Spielautomaten in Gaststätten betreibt und nun mit Berufskollegen eine Spielhalle in Lauterecken bauen und betreiben will, nennt eine zähe bürokratische Bearbeitung des Bauantrags als Ursache für die Verzögerungen. Er kritisiert auf RHEINPFALZ-Nachfrage vor allem, dass es Betreiber von Spielhallen in Deutschland besonders schwer hätten, Baugenehmigungen zu bekommen. Durch die späte Genehmigung und die hohe Auslastung der Baufirmen sei es, so Jost weiter, zu der erheblichen Verzögerung gekommen. Baubeginn solle nun noch im September sein, die Eröffnung der Spielhalle im Gewerbegebiet Nord noch in diesem Jahr erfolgen. Zum Vorwurf einer zähen bürokratischen Bearbeitung wollte Lautereckens Stadtbürgermeister Heinrich Steinhauer keine Stellung nehmen. Dies sei Sache des Kreises. Seitens der Kreisverwaltung hieß es auf Nachfrage, dass das Genehmigungsverfahren dem Projekt entsprechend zügig durchgeführt und die Baugenehmigung Ende Mai erteilt worden sei. (kajo)