Kreis Kaiserslautern „Wir wollen mal vorfühlen“

Die Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau wird demnächst erste Gespräche mit potenziellen Fusionspartnern in der Nachbarschaft führen, teilt Bürgermeister Erik Emich (CDU) auf Anfrage mit.
„Unsere neu eingesetzte Beratungskommission zur Gebietsreform hat beschlossen, mit den Verbandsgemeinden Ramstein-Miesenbach und Landstuhl/Kaiserslautern-Süd Gespräche zu führen, um die dortige Fusionsbereitschaft und mögliche Rahmenbedingungen zu erörtern“, sagt der Verwaltungschef, der diese Gespräche jeweils mit einem Fraktionsvertreter aus dem VG-Rat führen will. Ein Treffen finde noch im Oktober, ein weiteres Mitte November statt. Nachdem die kreisübergreifende Fusion mit den Südgemeinden im Kreis Kusel passé ist, die Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau aus Sicht des Landes aber nach wie vor Reformbedarf hat, fordert Mainz, dass die VG bis März 2017 sagt, wo die Reise hingehen soll (die RHEINPFALZ berichtete). Andernfalls droht – wie das Land unmissverständlich deutlich machte – eine Zwangseingliederung. Bei einem freiwilligen Zusammenschluss winkt hingegen eine Entschuldungshilfe in Höhe von zwei Millionen Euro. |oef/Foto: Archiv