Schopp
Preise für Brennholz steigen
Nachdem im vergangenen Jahr der Forst in Schopp ein Minus von 47.000 Euro hervorbrachte, rechnet Revierförsterin Britta Pecho für 2021 mit einem kleinen Plus. Der Einschlag liege in diesem Jahr ein wenig über dem Soll. Das sei dem Borkenkäfer-Befall der Fichten geschuldet. An einigen Flächen sei bereits mit der Aufforstung begonnen worden. Für den Herbst und den kommenden Winter sind noch manuelle Verkehrssicherungen und ein Hieb mit dem Harvester geplant.
Vom Borkenkäfer befallen
Schwierig gestaltet sich die Fällung der Fichten am Naturfreundehaus Finsterbrunnertal. Hier wurden im vergangenen Jahr vom Borkenkäfer befallene Fichten eingeschlagen – allerdings stehen auch noch viele betroffene Bäume. „Aufgrund der schwierigen Lage dort wird eine Spezialfirma aus Bayern das Fällen der Nadelbäume übernehmen“, informierte Pecho. Die im vergangenen Jahr befallene Fläche ist aufgeforstet worden, hier entschied sich der Forst für hitzetolerante Bäume. „Man wird sich dort an einen anderen Anblick gewöhnen müssen“, gab die Försterin zu. Das Naturfreundehaus Finsterbrunnertal war lange von den hohen Fichten am dahinterliegenden Hang umgeben.
Unter der Hitze und Trockenheit in den vergangenen Sommern haben auch die Buchen entlang der K72 gelitten. Sie weisen Hitzeschäden auf. „Die würde ich gerne jetzt noch einschlagen, bevor die Stämme faulen und man das Holz nicht mehr vermarkten kann“, sagte Pecho.
Der Rat einigte sich darauf, die Preise für Brennholz auf 57 Euro pro Ster bei der Buche und 40 Euro bei der Eiche anzuheben. Damit folgte er den übrigen Gemeinden im Holzland, um keinen „Holztourismus“ aufkommen zu lassen.
Noch im Rat
- Der Alexanderplatz wird umgestaltet. Dank einer Elterninitiative geht es recht zügig voran. Diese hat Angebote für einen Spielturm eingeholt. Bevor sich der Rat für die Anschaffung eines der angebotenen Geräte entscheidet, soll der Bauausschuss die Abbildungen, Materialien und Größen der Spieltürme genauer unter die Lupe nehmen.
- In den kommenden Wochen stehen für den neuen Bürgermeister etliche Gespräche für die Erweiterung des Kindergartens auf dem Programm. Eine weitere Gruppe muss hier dringend geschaffen werden. Unter anderem habe er Termine mit der Kreisverwaltung, um die räumlichen Umstände darauf abzuklopfen, wie noch eine Gruppe geschaffen werden könnte.