Kreis Kaiserslautern Noch reichlich Salz übrig

Fast kein Schnee, kaum glatte Straßen: Der milde Winter hat sich auch auf den Verbrauch von Streusalz ausgewirkt. Im Vergleich zu einem Durchschnittswinter wurde landesweit rund 65 Prozent weniger Salz verbraucht. In Landstuhl und Bruchmühlbach-Miesau lagert noch reichlich Salz.
Bei der Straßenmeisterei Landstuhl wurden 728 Tonnen Salz verbraucht und 200 Tonnen Laugen, die dem Salz beigemischt werden. Der milde Winter machte sich auch in den Einsatzzeiten des Winterdienstes bemerkbar. Einschließlich Kontrolldienste und vorbereitende Tätigkeiten entfielen darauf 1353 Stunden. Im Zehn-Jahres-Mittel sind es durchschnittlich 3000 Stunden, also mehr als doppelt so viel wie im vergangenen Winter. Einsatzbereit waren acht Winterdienstfahrzeuge, darunter auch Fremdfahrzeuge. In den Lagerhallen in Landstuhl und Bruchmühlbach sind noch etwa 1300 Tonnen Salz vorhanden. „Unsere Straßen- und Autobahnmeistereien rückten entsprechend weniger aus“, fasst die Pressestelle des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM RP) das Winterhalbjahr zusammen. Vergleichbar sei der vergangene Winter mit dem Jahres 2007/08. Statt des Winterdienstes standen in den vergangenen Monaten insbesondere Pflegearbeiten auf dem Tagesplan. „Hier wurde nachgeholt, was in den vergangenen Winterperioden nicht erledigt werden konnte“, so der Landesbetrieb. Das Streusalz wird über Lieferverträge bezogen. Der Abruf erfolgt je nach Bedarf. Die Verpflichtung zu einer Mindestabnahme besteht für den Landesbetrieb Mobilität nicht. Salz habe kein Ablaufdatum und bei trockener Lagerung sei es nahezu unbegrenzt haltbar. (llw)