Kreis Kaiserslautern Noch Helfer für den Alltag gesucht

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Ende des Monats März werden in der Verbandsgemeinde Landstuhl rund 200 Asylbewerber leben. Dies hat Bürgermeister Peter Degenhardt (CDU) mitgeteilt. Die Suche nach Paten, die sich einzelner Flüchtlinge oder Flüchtlingsfamilien annehmen, laufe nach wie vor – insbesondere auch im Stadtgebiet von Landstuhl.

„Dies ist“, so Degenhardt, „die Hilfe, die derzeit am meisten benötigt wird, also Hilfe bei Behördengängen, bei der Schulanmeldung, bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und anderen Fragen des täglichen Lebens.“ Derzeit sind der Verbandsgemeinde Landstuhl 159 Asylbewerber zugewiesen. 56 wohnen im Stadtteil Landstuhl-Atzel, 46 in der Kernstadt, 21 in Kindsbach, acht in Hauptstuhl und 15 außerhalb der Verbandsgemeinde. Im früheren Altenzentrum St. Nikolaus sind 13 Asylbewerber untergebracht. Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bringt weiterhin Hilfsangebote und Hilfesuchende zusammen und koordiniert so die Hilfe. Diese Bündelung, Sichtung und Zuordnung der Hilfsangebote übernimmt nach wie vor die Migrationsberatung des DRK-Kreisverbandes, zuständig dort ist Heide Güldenfuß, erreichbar unter Telefon 06371/921533. Wichtig sei in diesem Zusammenhang, so Degenhardt, auch die Miteinbeziehung der Landstuhler Tafel und der Kleiderkammer, die vom DRK getragen werden und sich in den Räumen des DRK befinden. Im früheren Altenzentrum St. Nikolaus werden Ende des Monats 45 Asylbewerber untergebracht sein. Sie werden dort von Claus-Jürgen Preis, einem Pädagogen der Caritas, der die Grundlagen der arabischen Sprache beherrscht, betreut, so Degenhardt. Die Personalkosten werden dabei von der Caritas und dem Landkreis Kaiserslautern getragen. Wer den neuen Bewohnern des früheren Altenzentrums helfen möchte, kann sich an Claus-Jürgen Preis wenden. Er hat sein Büro im ehemaligen Altenzentrum und ist dort erreichbar unter 06371/8387296. (red)

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