Trippstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Neues Seniorenheim und Sanierung des Wohnstifts

Wohnstift und Studentenwohnheim sollen bis Anfang 2024 zu einer Wohnanlage werden.
Wohnstift und Studentenwohnheim sollen bis Anfang 2024 zu einer Wohnanlage werden.

Die Gesellschaft für Dienste im Alter (GDA) mit Sitz in Hannover hatte 2020 ihr Trippstadter Wohnstift geschlossen. Über den Neubau eines Seniorenheims am Katterfeld und die Zukunft der alten Wohntürme hat die RHEINPFALZ mit dem Geschäftsführer der Gesellschaft für Immobilien, Finanzierungsvermittlung und Anlageberatung (IFA), Wolfgang Schäfer, gesprochen.

„Das Bebauungsplanverfahren für den Neubau ist im Gange“, sagt Schäfer. Die Offenlage werde in absehbarer Zeit erfolgen. Nach früheren Angaben des Investors sind am Katterfeld im vorderen Teil des Grundstücks kleinere Wohnkomplexe für sogenanntes Servicewohnen geplant. Im hinteren Teil soll das fünfstöckige Pflegeheim mit 120 Pflegeplätzen und 16 Tagespflegeplätzen entstehen. Um möglichst wenig Fläche zu versiegeln, werde auf größere Parkflächen rund um das Gebäude verzichtet. Stattdessen entstehe eine Tiefgarage. Die Dächer der Gebäude sowie die Fassade sollen begrünt werden. Ziemlich genau vor einem Jahr hatte der Ortsgemeinderat einem Vertragstext zum Bau des neuen Seniorenheims zugestimmt. Dessen wesentlicher Aspekt bestehe darin, dass der Investor des Projekts am Landauer Weg in Trippstadt alle anfallenden Kosten sowohl für die Planung als auch für die Ausführung auf der etwa 1,2 Hektar großen Fläche übernehme, erläuterte Erster Beigeordneter Helmut Celim damals.

Wohntürme energetisch sanieren

Das ehemalige Wohnstift der GDA sowie das Studierendenwohnheim waren vom selben Unternehmen erworben worden. „Die beiden Wohntürme werden von uns energetisch saniert“, sagt Schäfer. Brandschutzauflagen seien zu erfüllen. Sowohl von innen wie auch hinsichtlich der Fassade sei eine Aufbereitung der Gebäude erforderlich. Die Technik im Untergeschoss des ehemaligen Wohnstifts sei entfernt worden. Eine Wärmepumpe habe dort bereits ihren Platz. Beim ehemaligen Studentenwohnheim habe es zudem Probleme gegeben mit dem zweiten Rettungsweg. Hier sei geplant, mit Außentreppen Abhilfe zu schaffen.

„Unser Ziel all dieser Maßnahmen ist es, bezahlbaren Wohnraum in beiden Gebäuden zu schaffen.“ Im Erd- und im Untergeschoss des ehemaligen Stifts werde an den ursprünglichen Zielen festgehalten. Es sei daran gedacht, Arztpraxen dort unterzubringen, auch Physiotherapeuten könnten einziehen – ebenso eine Apotheke. Räume für Restaurants soll es ebenfalls geben, erläutert Schäfer. Für Anfang des Jahres 2024 rechne er mit der Fertigstellung dieser Wohnanlage.

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