Kreis Kaiserslautern Neue Gewerbeflächen im Visier

Eine Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde (VG) Landstuhl möchte Bürgermeister Peter Degenhardt (CDU) dem Verbandsgemeinderat vorschlagen. Damit soll der Sickingenstadt die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets ermöglicht werden.
Eigentlich habe das Gewerbegebiet schon im Jahr 2006 in den Flächennutzungsplan gesollt, erklärt Degenhardt. Doch damals habe es noch zuviel Platz im Gewerbegebiet West – also dort, wo der Kaufland-Markt steht – gegeben. Das angedachte Gewerbegebiet wurde daher nicht ausgewiesen. Degenhardt betont, dass die Stadt Landstuhl als einziges Mittelzentrum im Landkreis Kaiserslautern derzeit praktisch über keine freien Flächen zur Gewerbeansiedlung verfügt. Damit werde nicht nur die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe unmöglich gemacht. Auch für bereits ansässige Betriebe, die sich vergrößern wollen, stehen keine größeren, freien Flächen zur Verfügung. Dadurch sei es zum Teil schon zur Abwanderung von Betrieben aus Landstuhl gekommen. Degenhardt will nun gemeinsam mit der Sickingenstadt, der Kreisverwaltung als Unterer Landesplanungsbehörde und der Planungsgemeinschaft Westpfalz eine Teilfortschreibung des Flächennutzungsplanes erreichen, da die Gesamtfortschreibung erst nach der Fusion mit der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd erfolgen werde. Für die Teilfortschreibung, so Degenhardt, könne man sich eventuell zunutze machen, dass der Regionale Raumordnungsplan für die Westpfalz im kommenden Jahr ebenfalls fortgeschrieben werden müsse. Nach einem ersten Gespräch zeigten sich Landrat Paul Junker (CDU), Peter Degenhardt, Stadtbürgermeister Ralf Hersina sowie Vertreter der Kreisverwaltung, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Planungsgemeinschaft Westpfalz zuversichtlich, dass die Teilfortschreibung im kommenden Jahr erfolgen und die Stadt ein Gewerbegebiet ausweisen kann. Ein Planungsbüro sei bereits damit beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. |red/bby