Kreis Kaiserslautern Munitionsdepot: 158.400 Euro für Weiterentwicklung

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«Ramstein-Miesenbach.» Als eine von sechs Kommunen hat sich die Stadt Ramstein-Miesenbach beim Wettbewerb „Potenziale heben“ Fördermittel des Landes für die Weiterentwicklung innerstädtischer Brachflächen gesichert. Unter dem Motto „Neues Leben für alte Flächen“ erhält die Stadt 158.400 Euro für die Wiederbelebung des früheren Munitionsdepots Ramstein, teilt das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium mit.

Ausgezeichnet wurden beispielgebende Konzepte für die Nachnutzung von Problemflächen, mit dem Ziel, neue Arbeitsplätze zu schaffen. „Unternehmen suchen händeringend Gewerbeflächen – Kommunen suchen nach Lösungen für die Reaktivierung ungenutzter Areale. Wir unterstützen die Kommunen dabei, alten Flächen neues Leben einzuhauchen“, so Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP), der mit dem Wettbewerb auch Entwickler und Investoren auf das ungenutzte Standortpotenzial hinweisen möchte. Gegenstand des Ramstein-Miesenbacher Projektvorschlags war das ehemalige Munitionsdepot: Das brachliegende Gelände von 9,3 Hektar biete sich aufgrund der Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Industriezentrum Westrich und der Anbindung an die A 62 als Erweiterungsfläche an, so die Jury. „Die Konversion konnte bisher aufgrund technischer Hemmnisse und Finanzierungsunsicherheiten im Hinblick auf die Altlastenbeseitigung nicht angegangen werden.“ Die Stadt strebt laut Wirtschaftsministerium zunächst eine Machbarkeits- und Vermarktungsstudie einschließlich der notwendigen Planungen und Gutachten an. Im Rahmen der Förderung durch das Wirtschaftsministerium erhofft sie sich, die Brachflächen „weitgehend und zeitnah für die gewerbliche Entwicklung nutzbar zu machen“. Die Kommune wird nun mit Landesgeld bei den ersten Schritten zur Reaktivierung der Brachflächen unterstützt. Neben der direkten finanziellen Unterstützung kann die Kommune ihre Flächen auch über den Landesauftritt auf der Immobilienmesse ExpoReal vermarkten.

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