Landstuhl Lions-Club sammelt seit 30 Jahren für die gute Sache
Geld erwirtschaftet der Verein hauptsächlich bei öffentlichen Veranstaltungen. So trat der Lions-Club beim St.-Andreas-Markt in Landstuhl im Dezember 1990 zum ersten Mal in Erscheinung – indem er eine Tombola organisierte. Nach 23 Jahren wurde der Standort beim St.-Andreas-Markt aufgegeben und im Jahr 2013 mit einem neuen Konzept mit selbst gebauten Buden auf der Bühne des Alten Marktes fortgeführt. Dabei wurden selbst gebastelte Adventskränze, Gebäck, Glühwein und Weine angeboten. Aber auch sonst waren die Mitglieder des Lions-Clubs bei Veranstaltungen in Landstuhl präsent. Beispielsweise mit einem Bücherbasar am jährlichen Stadtfest oder beim „Kleinen Weihnachtsmarkt“ vor der Stadthalle.
Rund 410.000 Euro erwirtschaftet und gespendet
Durch diese Aktivitäten konnte der Club bisher insgesamt rund 410.000 Euro erwirtschaften. Neben zahlreichen jährlichen Spenden an Kulturschaffende oder regionale Vereine gingen Großspenden mit fast 20.000 Euro an die Palliativstation des Nardini-Klinikums Landstuhl, 51.000 Euro wurden an das Hospiz Hildegard Jonghaus in Landstuhl übergeben. Das Moscheltal wurde im Frühjahr 2015 durch eine Flutkatastrophe verwüstet. Der Lions-Club Landstuhl war mit den Rotary-Clubs federführend bei der Unterstützung der Flutopfer – mit einem Gemeinschaftsbetrag von 110.000 Euro.
Zum 25-jährigen Bestehen übergaben die Mitglieder des Lions-Clubs und Lionshilfe der Ökumenischen Sozialstation Landstuhl 10.000 Euro, um die EDV-Anlage zu verbessern. Beim Einbau eines Treppenliftes unterstütze der Club das Kinderheim St. Nikolaus in Landstuhl mit gut 10.000 Euro. Weitere Beträge zwischen 4000 und 9000 Euro gingen an die Elterninitiative krebskranker Kinder, den Verein Aktion Sonnenschein und die Landstuhler Tafel.