Kreis Kaiserslautern Landstuhl: Degenhardt besucht „Anthrax-Labor“

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Gestern Nachmittag besuchte Peter Degenhardt, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, das Labor, in dem die US Army mit lebenden Anthraxsporen hantiert haben soll (wir berichteten). „Man hat mit erzählt, es gebe nur eine Probe, die in Frage kommen könnte“, teilte Degenhardt nach seinem Laborbesuch der RHEINPFALZ mit. Diese Probe habe im Jahr 2005 das US-Hospital in Landstuhl erreicht und das Labor nicht verlassen. Man habe die Milzbranderreger benötigt, um ein Detektorgerät für biologische Kampfstoffe zu kalibrieren. Die Anthraxsporen seien laut einer Aktennotiz, die Degenhardt vorgelegt wurde, jedoch nicht lebendig gewesen. 2006 habe man die Sporen eingefroren und 2013 vernichtet – die toten Erreger seien mit dem Krankenhausmüll entsorgt worden. Auf Degenhardts Frage: „Sie hantieren hier mit Anthrax, womit arbeiten sie dann noch“, sei ihm versichert worden, dass mit keinen anderen biologischen Kampfstoffen hantiert werde. Die Anthrax-Probe sei der einzige biologische Kampfstoff gewesen, der je den Weg ins Landstuhler Labor gefunden habe. Im Bezug auf die Informationspolitik gelobte man laut Degenhardt Besserung. Die Antworten auf seine bereits am Wochenende gestellten Fragen zum Thema Anthrax erhalte er bis spätestens Dienstag. (bby) Heute und am morgigen Samstag, 18. Juli, bleibt die Kfz-Zulassungsstelle in Landstuhl, Bruchwiesenstraße 31, geschlossen. (red)

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