Kreis Kaiserslautern Kreis kompakt: Kleintransporter um 81 Prozent überladen

Ein Klein-Lkw aus Osteuropa hat am frühen Donnerstagmorgen auf der A6 die Aufmerksamkeit von Beamten der Autobahnpolizei Kaiserslautern auf sich gezogen. Während der folgenden Kontrolle auf dem Parkplatz „Schwarzbachwiesen“ erhärtete sich schnell der Verdacht, dass der Kleintransporter überladen war: Er überschritt die zulässige Gesamtmasse um 81 Prozent. Statt der maximal erlaubten 3,5 Tonnen waren 2760 Kilo zu viel auf der Ladefläche. Weiterhin war der 30-jährige Fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins und somit ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Gegen ihn und den Fahrzeughalter wurden Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Einen ungewöhnlichen Fall hatte die Polizei am Mittwoch zu verzeichnen: Ein Mann aus Enkenbach-Alsenborn meldete, dass er am Silvestermorgen gegen 7.45 Uhr in der Hauptstraße ein parkendes Auto gerammt habe – dies danach aber verschwunden sei. Wie der Unfallverursacher zu Protokoll gab, hatte er beim Einparken das Fahrzeug – vermutlich einen BMW – gerammt. Weil er nichts zu schreiben dabei hatte, sei er nach Hause gefahren, um seine Kontaktdaten auf einem Zettel zu notieren. Als er zur Unfallstelle zurückkam, sei der andere Wagen nicht mehr dort gewesen. Seitdem habe er mehrmals nachgeschaut, das Fahrzeug aber nicht wieder entdeckt. Der betroffene Autobesitzer wird gebeten, sich unter Telefon 0631/369-2150 bei der Polizeiinspektion 1 in Kaiserslautern zu melden. Die Polizei Landstuhl verzeichnete an Neujahr einen schnellen Fahndungserfolg. Gegen 9.40 Uhr bat eine 47-jährige Frau aus der Südwestpfalz um polizeiliche Hilfe, da sie in Ramstein von einem Mann verfolgt werde. Die Person habe sie im Zug nach Ramstein unsittlich angefasst und bedrängt, gab sie an. In der Miesenbacher Straße sei der Mann dann plötzlich verschwunden. Bei der unmittelbar erfolgten polizeilichen Fahndung machten die Beamten den Tatverdächtigen kurze Zeit später am Bahnhof Landstuhl ausfindig und stellten dessen Personalien fest. Er war bereits „amtsbekannt“, außerdem trug er ein Einhandmesser bei sich. Gegen den 33-jährigen Kaiserlauterer wurden Strafverfahren eingeleitet. Kaum hat das neue Jahr begonnen, sind schon wieder falsche Polizeibeamte unterwegs, meldet das Polizeipräsidium Westpfalz. Am Mittwochabend meldete eine Frau aus Hochspeyer, dass sie einen merkwürdigen Anruf erhalten hatte. Ihr kam die Geschichte jedoch suspekt vor, weshalb sie dem Mann am Telefon keine weiteren Auskünfte gab und das Gespräch beendete. Nach den Schilderungen der Dame sind die Betrüger auch 2019 mit derselben Geschichte „unterwegs“ wie schon im vergangenen Jahr: Sie behaupten, dass nach einem Einbruch ein Täter festgenommen worden sei und dieser einen Zettel bei sich hatte, auf dem der Name der Person stehe, die nun angerufen wird. Meist wollen die Anrufer wissen, ob die Betroffenen Bargeld oder Schmuck im Haus haben. Wenn dies mit „ja“ beantwortet wird, bieten sie an, einen – angeblichen – Polizisten vorbeizuschicken, der die Wertsachen an sich nimmt, um sie vor möglichen Einbrechern zu schützen. Auch im Jahr 2019 lautet die Empfehlung der Polizei deshalb: Bei derartigen merkwürdigen Anrufen sollten die Angerufenen misstrauisch sein. Am Telefon sollten keine Auskünfte über die finanzielle Situation, über Wertsachen oder Bankverbindungen gegeben werden. Und falls jemand vor der Tür steht und Bargeld oder Schmuck „zum Schutz“ in Verwahrung nehmen möchte: Niemals einem Fremden Wertsachen geben! Die Polizei rät, sich Dienstausweise zeigen zu lassen und selbst bei der Polizei nachzufragen, ob es diesen „Mitarbeiter“ tatsächlich gibt.