Kreis Kaiserslautern Kreis kompakt: Gelbe Säcke künftig auf Bestellung

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Im neuen Jahr wird es in der Kreisverwaltung und den Rathäusern der Verbandsgemeinden keine Gelben Wertstoffsäcke mehr geben. Nach Angaben des Kreises erhält Anfang des Jahres jeder Haushalt 60 Tüten. Nach dieser Grundverteilung können weitere Säcke schriftlich beim Dualen System nachbestellt werden: per Postkarte aus der Heftmitte des Abfallratgebers, per E-Mail, Fax oder Abfall-App. Der Mehrbedarf werde über ein Versandsystem gedeckt, die Säcke würden in die Haushalte geliefert. Außerdem solle die Stabilität der Gelben Säcke merklich besser sein als bisher, so die Kreisverwaltung. Die Behörde betont, dass für den Gelben Sack nicht der Landkreis Kaiserslautern, sondern das Duale System „Interseroh Dienstleistungs GmbH“ zuständig sei. Für die Umrüstung der Straßenlampen auf effiziente LED-Leuchten in Landstuhl und Enkenbach-Alsenborn hat das Mainzer Umwelt- und Energieministerium insgesamt 185.538 Euro zur Verfügung gestellt. „Mit der Modernisierung ihrer Straßenbeleuchtung können die Gemeinden ihre Stromkosten erheblich senken und bis zu 70 Prozent ihrer CO2-Emissionen einsparen“, sagte Ministerin Ulrike Höfken (Grüne). Für die Umrüstung in Enkenbach-Alsenborn schießt das Land 45.738 Euro zu. Dort werden 128 Quecksilberdampf-Leuchten ausgetauscht. Über deren gesamte Lebensdauer könnten rund 497 Tonnen CO2 eingespart und der Stromverbrauch bei den Lampen jährlich um knapp 75 Prozent gesenkt werden. Dadurch verringern sich die Ausgaben der Gemeinde um rund 8100 Euro pro Jahr. Die Gesamtinvestition von 50.820 Euro amortisiert sich nach sechs Jahren. In Landstuhl werden 142 Quecksilberdampf-Leuchten ersetzt. Der Landeszuschuss beträgt 139.800 Euro. Hier reduziert sich der Stromverbrauch um 77 Prozent. Die Stadt spart pro Jahr rund 16.000 Euro an Stromkosten und über die Lebensdauer der Lampen 965 Tonnen CO2 ein.

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