Kreis Kaiserslautern Kreis kompakt: Fusion: Unnold und Degenhardt in Mainz

Angekündigt hatten es beide Bürgermeister bereits, nun kommt womöglich früher als gedacht Bewegung in eine mögliche Fusion der Verbandsgemeinden Landstuhl und Kaiserslautern-Süd. Wie Landstuhls Bürgermeister Peter Degenhardt (CDU) und sein Kollege Uwe Unnold (FWG) aus Kaiserslautern-Süd gestern in der RHEINPFALZ-Sommerredaktion berichteten, haben beide am kommenden Dienstag einen Termin in Mainz. „Wir haben einen Anruf erhalten und sollen dort vorstellig werden“, berichtete Degenhardt. Das Thema ist nicht neu, Gespräche zwischen beiden Gebietskörperschaften gab es bereits, scheiterten aber letztlich. „Wir haben uns beide dazu entschlossen, einen neuen Anlauf zu unternehmen. Besser man gestaltet etwas selbst, als gestalten zu lassen“, sagte Degenhardt – und schob nach: „Wir fahren hin und hören uns an, was die uns zu sagen haben.“ Landstuhl sieht Degenhardt als eine Verbandsgemeinde, die „in der Zange sitzt“, mit zwei Gebietskörperschaften als Nachbarn, die fusionieren müssen – Bruchmühlbach-Miesau auf der einen und Kaiserslautern-Süd auf der anderen Seite. „Ich präferiere Richtung Kaiserslautern-Süd“, sagte der Landstuhler Verwaltungschef. „Da Hochspeyer nun weg ist und die Kreisgrenzen wohl nicht angetastet werden sollen, können wir nicht groß auswählen“, meinte Unnold. (ssl) Die große Suchaktion nach der vermissten Baalbornerin (wir berichteten gestern) hat am Mittwochnachmittag ein glückliches Ende gefunden. Die 64-Jährige wurde in einem Wald beim Drehenthalerhof entdeckt. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hatte mit polizeilichen Diensthunden, einem Personenspürhund, der Rettungshundestaffel und einem Hubschrauber seit Montag nach der Frau gesucht. Laut Polizei geht es ihr den Umständen entsprechend gut; sie wurde lediglich vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Für ihr Verschwinden gab die 64-Jährige persönliche Gründe an. (red) Für die Erstellung eines Verfahrenskonzepts zur energetischen Optimierung der Kläranlage Ramstein erhält die Verbandsgemeinde vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten eine Förderung von 11.000 Euro. Wie SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Schäffner weiter berichtet, bestehe in der Kläranlage Ramstein die Möglichkeit einer erheblichen Reduzierung der Energiekosten durch eine Umstellung der Betriebsweise. Eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie sei in Auftrag gegeben. (red)