Kreis Kaiserslautern „Klare Verhältnisse für einen klaren Kurs“

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Die CDU- und FWG-Fraktion werden ihre Koalition im Verbandsgemeinderat Landstuhl in der neuen Legislaturperiode fortsetzen. Das haben die beiden Gemeindeverbände beschlossen.

„Damit schaffen wir klare Verhältnisse für einen klaren Kurs in der Verbandsgemeinde bis 2019“, betonen die Gemeindeverbandsvorsitzenden Peter Degenhardt (CDU) und Günther Dietrich (FWG). Bei der Kommunalwahl am 25. Mai hatte die CDU 48,7 Prozent bekommen und die absolute Mehrheit, die sie sich 2013 durch Parteiwechsel sichern konnte, damit knapp verpasst. Im VG-Rat, der 32 Sitze hat, besetzt sie nun 15 Mandate, eins weniger als bisher. Fraktionschef bleibt Jan Schneider, sein Stellvertreter ist Christian Meinlschmidt. Die FWG kam bei der Wahl auf 17,9 Prozent und konnte die Zahl ihrer Sitze von vier auf sechs steigern. Die Fraktion wird weiter von Arno Eckel geführt, Stellvertreter ist Michael Müller. Den Sozialdemokraten hatten 33,4 Prozent der Wähler ihre Stimme gegeben – ein deutliches Plus, das sich auch in der Sitzverteilung auswirkt: Künftig sind elf Sozialdemokraten im Rat vertreten, zwei mehr als bisher. Fraktionschef bleibt Heribert Sachs. Seine gleichberechtigten Stellvertreter sind Erich Neu und Franz-Josef Groß. Degenhardt und Dietrich begründeten die Fortsetzung ihrer Koalition mit der erfolgreichen Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. CDU und FWG seien sich einig, dass man einer Zwangsfusion mit einer anderen Verbandsgemeinde durch rechtzeitige neue Gespräche mit potenziellen Partnern zuvorkommen sollte, um Bürgern und Verwaltungen „möglichst rasch Klarheit über die zukünftigen Verhältnisse zu geben“. Dabei favorisieren beide erneute Gespräche mit der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd. Die Koalition wird sich wie bisher auch in der Wahl der Beigeordneten widerspiegeln: Den ersten Beigeordneten mit eigenem Geschäftsbereich soll weiterhin die FWG stellen, die beiden weiteren Stellvertreter des Bürgermeisters kommen aus der CDU. Namen wollte Degenhardt gestern nicht nennen, das Gremium werde nächsten Mittwoch über die Kandidaten befinden. (oef/ Fotos: Archiv)

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