Ramstein-Miesenbach
Kläranlage Ramstein: Welche Aufträge zur Sanierung vergeben worden sind
Ausgelegt war das Haus ursprünglich für sechs Mitarbeiter, inzwischen arbeiten dort aber zehn Personen. Eineinhalb zusätzliche Stockwerke sind auf einem Teil des Hauses geplant, das in Holzständerbauweise aufgestockt wird. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, über die ein Teil der Stromversorgung der Kläranlage abgedeckt werden kann, ist ebenfalls vorgesehen. Mit 735.000 Euro ist die Erweiterung inklusive Planungsleistung um rund 135.000 Euro teurer als geschätzt. Dazu kommen noch die Kosten für die Photovoltaikanlage.
Die Verbandsgemeindeverwaltung Ramstein-Miesenbach hat Malerarbeiten in Höhe von rund 10.430 Euro an eine Firma aus Höheinöd im Zuge der Umbauarbeiten vergeben. Mit Fliesenarbeiten wurde eine Firma aus Ramstein-Miesenbach beauftragt. Kostenpunkt für diese Maßnahme: Rund 26.500 Euro. Ein Auftrag für die Innentüren des Betriebsgebäudes in Höhe von rund 21.300 Euro wurde an eine Schreinerei in Erdesbach erteilt. Ralf Hechler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach (CDU), gab den Ratsmitgliedern diese Eilentscheidungen auf der jüngsten Sitzung des VG-Rats zur Kenntnis. Haushaltsmittel für die vorgesehenen Maßnahmen seien im Wirtschaftsplan in ausreichender Höhe vorgesehen.
Planungsleistung für rund 144.200 Euro
Ein Auftrag für Planungsleistungen in Höhe von rund 144.200 Euro zur Sanierung des Faulbehälters auf der Kläranlage Ramstein ist von der VG-Verwaltung an ein Ingenieurbüro aus Kaiserslautern vergeben worden. Der Behälter hat ein Volumen von 1100 Kubikmetern und dient zur anaeroben Stabilisierung des Klärschlamms. Dabei wird durch die Zersetzungsprozesse Biomethan (Klärgas) gewonnen, das direkt zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt wird. Der Faulbehälter sei baulich und technisch noch auf dem Stand seines Herstellungsjahrs in 1984 und daher sanierungsbedürftig, erläuterte Hechler, der den Ratsmitgliedern diese Eilentscheidung zur Kenntnis gab.