Kreis Kaiserslautern
Kaiserslautern-Süd/Ramstein: Keine großen Überraschungen auf dem Stimmzettel
Mit CDU, SPD, FWG und der Linkspartei gehen die inzwischen üblichen Verdächtigen ins Rennen um die Plätze im Verbandsgemeinderat Ramstein-Miesenbach. In den Gemeinden der bisherigen VG Kaiserslautern-Süd will die traditionell starke FWG ihre Stellung behaupten.
Ähnlich wie in der VG Ramstein-Miesenbach sieht es auch in der Stadt aus. Dort wollen CDU, SPD und FWG jeweils möglichst viele Plätze im Stadtrat ergattern. Einziger Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeisters ist Amtsinhaber Ralf Hechler (CDU).
Linke und FWG wollen in den Rat Hütschenhausen
In der Ortsgemeinde Hütschenhausen haben sich die FWG und die Linke vorgenommen, etwas mehr Farbe in den Rat zu bringen. Dieser ist bisher nur mit Christ- und Sozialdemokraten besetzt, die ebenfalls wieder Listen für die Wahl am 26. Mai aufgestellt haben. Zudem stellen die beiden alteingesessenen Parteien Bewerber für das Amt des Ortsbürgermeisters. Dieses will Amtsinhaber Matthias Mahl (CDU) gerne für eine weitere Legislaturperiode übernehmen. Konkurrenz bekommt er von Sozialdemokrat Volker Nicolay.
Die aktuell schon im Ortsgemeinderat vertretenen Parteien – SPD, FWG und CDU – wollen es in Kottweiler-Schwanden wieder wissen. Ortsbürgermeister-Kandidaten stellen die FWG und die CDU. Christdemokrat Eddy Vereecke schickt sich hier an, Gabriele Schütz (FWG) das Amt streitig zu machen.
Nachdem Armin Rinder nicht erneut als Ortschef kandidiert, haben die Christdemokraten mit Uli Zimmer einen neuen Bewerber für das Amt des Ortsbürgermeisters gefunden. Konkurrenz bekommt er nicht. Die Freien Wähler stellen keinen Ortsbürgermeister-Bewerber. Genau wie die CDU haben sie aber eine Wahlliste für den Gemeinderat aufgestellt.
Matthias Huber außer Konkurrenz
In Steinwenden haben die Bürger die Wahl zwischen CDU, SPD und FWG, wenn es um die Zusammensetzung des Gemeinderats geht. Amtsinhaber Matthias Huber (CDU) will Ortsbürgermeister bleiben. Einen Gegenkandidaten hat er nicht.
Erstmals kandidiert die Linke für den VG-Rat
In der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd ist traditionell die FWG sehr stark. Und das will sie auch bleiben. Sie ist im bisherigen VG-Rat und in allen Ortsgemeinden vertreten und hat auch dort überall Listen aufgestellt. In vier der sechs Ortsgemeinden – Krickenbach, Linden, Schopp und Trippstadt – stellt sie zudem den Ortsbürgermeister, wie auch mit Uwe Unnold den Bürgermeister der VG Kaiserslautern-Süd. Da jener nicht mehr antritt, wird dieses Amt nach der Fusion mit der VG Landstuhl entweder an die CDU – an Peter Degenhardt – oder die SPD – an Petra Heid – fallen.
Für den künftigen VG-Rat Landstuhl treten neben CDU, SPD und FWG – den Vertretern im bisherigen VG-Rat Kaiserslautern-Süd – erstmals auch die Linken an.
Wie die FWG ist auch die SPD in allen Ortsgemeinden in Kaiserslautern-Süd vertreten und wird auch wieder in allen Orten auf dem Stimmzettel stehen.
Die CDU kann dies mit einer Ausnahme von sich behaupten: Lediglich in Stelzenberg will sie ihre Stellung nicht verteidigen, in allen anderen Orten wollen Kandidaten wieder oder erstmals im Rat mitreden.
Auch Wählergruppen gehen wieder ins Rennen
In zwei Gemeinden können die Bürger zudem Wählergruppen ankreuzen: In Krickenbach tritt wieder die Wählergruppe Zukunft Krickenbach (WZK) an. In Queidersbach hat sich die Wählergruppe Miteinander für Queidersbach (MfQ) gegründet. Das Bündnis für Bürger in Schopp hingegen ist in der nächsten Legislaturperiode nicht mehr dabei.
In Krickenbach, Linden und Stelzenberg ist die Auswahl für den Rathaussessel begrenzt, dort überall will allein die FWG diese Position besetzen: In Krickenbach steht lediglich Amtsinhaber Uwe Vatter auf dem Stimmzettel, in Linden ist Freie Wählerin Nicole Meier die einzige Anwärterin auf die Nachfolge von Uwe Unnold, und in Stelzenberg steht Fritz Geib (FWG) als einziger für die Nachfolge von Reiner Demuth (SPD) zur Verfügung.
In den anderen drei Gemeinden hat der Bürger die Wahl zwischen zwei oder drei Kandidaten: In Queidersbach fordert Bernd-Udo Schneider (FWG) Amtsinhaber Ralph Simbgen (CDU) heraus. In Schopp wollen Jürgen Littig (SPD) und Benjamin Busch (CDU) dem Freien Wähler Bernd Mayer den Chefposten streitig machen. Und in Trippstadt versucht Jens Specht für die FWG die Position zu halten, nachdem Manfred Stahl sich verabschiedet; Ingolf Strube (SPD) und Reinhold Mannweiler, Stahls Amtsvorgänger bis vor 15 Jahren, wollen den Sessel jedoch für sich erobern.