Kreis Kaiserslautern Künstlerische Impulse für das Karlstal

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Er war einer der bekanntesten Landschaftsgärtner Europas: Friedrich Ludwig von Sckell, Stadtplaner und Gartenkünstler, führte in Deutschland den sogenannten Englischen Landschaftsgarten ein. Er schuf den Hofgarten in Innsbruck und den Mirabellgarten in Salzburg, gestaltete die Parkanlagen in Schwetzingen und Nymphenburg, gab nicht zuletzt dem Karlstal bei Trippstadt sein heutiges Gesicht.

Sckell, 1750 in Weilburg an der Lahn geboren, erhielt seine Ausbildung durch seinen Vater in Schwetzingen. Seine Wanderjahre führten ihn über Bruchsal und Zweibrücken nach Paris. Von 1773 bis ’77 hielt er sich in England auf, wo er ein neues gärtnerisches Ideal kennenlernte. Es sah im Garten ein romantisches Bild der Landschaft, in dem sich Natur und Kunst miteinander verbinden.

In der Heimat dann gestaltete Sckell viele Parks in Süddeutschland nach dem englischen Vorbild um. Er wurde 1799 zum Direktor für die kurfürstlichen Gärten der Pfalz und Bayerns und 1804 zum Hofgartenintendant in München ernannt. In der bayerischen Hauptstadt vollendete er den Englischen Garten, und entwarf die Pläne für die Umgestaltung der städtischen Grünflächen.

Sckell wirkte auch wiederholt in unserer Region: in Homburg und Zweibrücken, Dürkheim und Grünstadt, Dirmstein und Heidelberg. 1795 verwirklichte er seine Ideen im Besitztum des Freiherrn von Hacke in Trippstadt. Während der dortige Schlossgarten bereits in französischem Stil angelegt war, bot das Karlstal noch die Möglichkeit, die natürliche Landschaft mit künstlerischen Vorstellungen zu verbinden. Sckell erschloss die Felsenschlucht, die von der Moosalb durchflossen wird, vor allem durch malerische Wege und Stege. Als Anregung dienten ihm nach seinen eigenen Worten die Werke des niederländischen Malers Jacob von Ruysdael. Sckell bemerkt in seinem 1818 erschienenen Buch

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