Kreis Kaiserslautern Jung und Straus machen das Rennen

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Ralf Leßmeister (CDU) wurde in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am Dienstagabend zum neuen Ortsbürgermeister von Hütschenhausen ernannt. Seine Stellvertreter sind Hermann Jung und Ralph Straus, beide CDU.

Bei der Kommunalwahl hatte Leßmeister 51,9 Prozent der Stimmen erhalten. Er löst damit Hajo Becker (SPD) ab, der seit Oktober 2008 an der Ortsspitze stand. Im neuen Gemeinderat hat die CDU elf Sitze, die SPD neun Mandate. Als Ersten Beigeordneten schlug die CDU-Fraktion Hermann Jung vor. Die SPD schickte Hans-Joachim Becker ins Rennen. Jung erhielt in Abwesenheit elf Stimmen, Becker neun. Leßmeister teilte mit, dass Hermann Jung einen schweren Unfall erlitten hat und derzeit im Krankenhaus liegt (siehe „Kreis Kompakt“). „Seine Ernennung wird nachgeholt, wenn er wieder gesund ist.“ Als weiterer Beigeordneter wurde Ralph Straus (CDU) mit ebenfalls elf Ja-Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat von der SPD, Otmar Jung, erhielt neun Stimmen. Der neue Ortsbürgermeister kündigte an, dass er sich zunächst einen Überblick verschaffen und danach gemeinschaftlich die Aufgaben angehen wolle. Im Rat wünscht er sich eine „harmonische, konstruktive, partnerschaftliche Zusammenarbeit, losgelöst von parteipolitischer Sicht“ (die RHEINPFALZ berichtete in der heutigen Ausgabe). Auch der scheidende Ortsbürgermeister Becker zeigte sich kooperativ und bot seine Unterstützung an. Zum Ende seiner Amtszeit dankte er allen, die sich in der Dorfgemeinschaft ehrenamtlich engagiert hätten. Bei der Beratung der Hauptsatzung beantragte die SPD, angesichts des anstehenden 800. Jubiläums von Spesbach im nächsten Jahr auch einen Festausschuss zu bilden. Dieser Ausschuss soll in einer der nächsten Sitzungen gegründet werden, beschloss der Rat. Einem Antrag der CDU auf Wahl eines Reichswaldbeauftragten wurde zugestimmt. Dieses Amt wird Landrat Paul Junker (CDU) übernehmen. Im Rechnungsprüfungs- und Hauptausschuss kommt die CDU auf sechs, die SPD auf vier Sitze. Im Jugend-, Kindergarten- und Umweltausschuss hat die CDU fünf, die SPD drei Sitze, im Werksausschuss die CDU vier und SPD zwei, im Umlegungsausschuss hat jede der Fraktionen einen Sitz. (wiu)

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