Ramstein-Miesenbach RHEINPFALZ Plus Artikel Jens Pakenis ist neuer Leiter des Museums im Westrich und des Docu Centers

Jens Pakenis arbeitet bereits am Ausstellungsprogramm für das nächste Jahr. An Ideen mangelt es ihm dabei nicht.
Jens Pakenis arbeitet bereits am Ausstellungsprogramm für das nächste Jahr. An Ideen mangelt es ihm dabei nicht.

In wenigen Tagen zeigt er „Kostbaren Krempel“ im Museum im Westrich. Dessen Leitung hat Jens Pakenis im August ebenso übernommen wie die des Docu Centers. Der Mann aus dem badischen Waghäusel hat sich inzwischen eingelebt und einige Ideen für das kommende Museumsjahr.

Jens Pakenis ist neuer Leiter des Museums im Westrich und des Docu Centers Ramstein (DCR). Der Historiker, der im badischen Waghäusel-Wiesental bei Philippsburg aufgewachsen ist und die Leitung der beiden Museen im August als Nachfolger von Mario Aulenbacher übernommen hat, hat Wurzeln in der Region – und das gleich doppelt. „Meine Eltern kommen ursprünglich aus Ramstein, ich selbst war in meiner Kindheit und Jugend sehr oft in Ramstein bei meinen Großeltern zu Besuch, die Stadt. Die Region und auch die beiden Museen waren mir nicht fremd“, berichtet der 35-Jährige.

Persönlicher Bezug zu Ramstein

Der persönliche Bezug zu Ramstein-Miesenbach sei letztlich ausschlaggebend für seinen neuen Arbeitsplatz gewesen, sagt Pakenis. „Als ich die Stellenanzeige gelesen habe, war ich Volontär beim Deutschen Werkzeugmuseum in Remscheid. Die Stelle war bis Juli dieses Jahrs befristet, und ich habe mich für den Posten in Ramstein beworben“, erzählt Pakenis, der an der Universität in Mannheim Geschichte studiert hat.

Bis zu seinem Wechsel nach Ramstein-Miesenbach konnte Pakenis bei seinen beruflichen Stationen in Remscheid, am Technoseum in Mannheim sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an seiner Mannheimer Alma Mater zwar viel Berufserfahrung in Sachen Museumspädagogik, Archivarbeit, Ausstellungen und bei der Organisation von Veranstaltungen wie der Nacht der Kulturen sammeln, allerdings kaum in der Verwaltung eines Museums. „Ich hatte bei meiner Bewerbung natürlich gehofft, dass die Verbandsgemeinde als Träger der beiden Ramsteiner Einrichtungen einem Neuling eine Chance gibt, war dann aber doch positiv überrascht, wie wohlwollend man mich hier aufgenommen hat und wie viel Unterstützung ich erfahren habe – sowohl von den Mitarbeitern in den Museen, dem Förderkreis des Heimatmuseums als auch von der Verwaltung der Stadt Ramstein“, berichtet Pakenis.

„Kostbaren Krempel“ gibt es ab dem 17. Dezember

Mittlerweile ist der neue Leiter der Ramsteiner Museen, der sich in seiner Freizeit bislang unter anderem bei den Pfadfindern in Wiesental engagiert hat, gut in Ramstein-Miesenbach angekommen – sowohl privat – „Ich habe das Haus meiner Großeltern bezogen“ – als auch beruflich. Die erste Sonderausstellung unter Pakenis’ Regie konnte im September im Docu Center stattfinden, das mittlerweile für die Wintermonate geschlossen hat. Aktuell arbeitet der neue Leiter der Ramsteiner Museen am Ausstellungsprogramm für das kommende Jahr, wobei Pakenis gleich eine ganze Reihe von Ideen hat. Unter anderem will er im DCR das Thema „Housing“ aufgreifen und im Museum im Westrich eine Ausstellung über Kerwen und Kerwebräuche in der Region auf die Beine stellen.

Bevor es so weit ist, will Pakenis noch in diesem Jahr – ab dem 17. Dezember – im Museum im Westrich „Kostbaren Krempel“ zeigen.

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