Kreis Kaiserslautern In der Sickingenstadt kann die „Gestaltung der Zukunft“ beginnen

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Nach der Aufnahme ins Förderprogramm „Stadtumbau“ fordert Bürgermeister Ralf Hersina (SPD) die Einwohner zur aktiven Teilnahme an der „Gestaltung der Zukunft der Sickingenstadt“ auf. Zunächst wird ein Fragebogen an die Landstuhler verteilt.

Wie berichtet, hat das Land Rheinland-Pfalz neben sechs weiteren Kommunen den Landstuhler Stadtkern in das neue Städtebauförderprogramm aufgenommen. Es zielt ab auf Finanzhilfen für die Stärkung der Siedlungskerne, die Weiterentwicklung der Quartiere und die Neustrukturierung von Konversionsflächen. „Alle diese Kommunen waren in früheren Jahren bereits Fördergemeinden im Sanierungsprogramm der Städtebauförderung“, erläutert Innenminister Roger Lewentz (SPD). Damit verfügten sie „über eine gute Basis für eine nächste Sanierungsphase“. Die ausgewählten Gemeinden haben laut Lewentz „in ihrer Region zentrale Funktionen und sind in der Regel Mittelpunkt einer Verbandsgemeinde“. Sie müssten „der Herausforderung begegnen, mit ihrer begrenzten Größe vielfältige öffentliche Aufgaben zu erfüllen und gleichzeitig als Wohnstandorte und für den Tourismus attraktiv zu bleiben“. Für Landstuhl stehen „die Erhaltung und zeitgemäße Entwicklung der baulichen und wirtschaftlichen Struktur der Innenstadt“ im Vordergrund. Die Aufnahme ins Landesprogramm erfolgt zunächst auf zehn Jahre. Während dieser Zeit können öffentliche und auch private Maßnahmen innerhalb des Sanierungsgebiets mit Hilfe der Fördergelder umgesetzt werden. Grundlage ist die Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Dieses Konzept wird in den kommenden Monaten von einem Lauterer Planungsbüro erarbeitet, informiert Stadtbürgermeister Hersina. Nach Worten der Planerin Julia Kaiser ist die Beteiligung der Bürger „ein wichtiger Baustein des Förderprogramms“. Im kommenden Herbst und Winter sollen verschiedene Bürger-Workshops stattfinden. Zuvor wird eine Fragebogenaktion durchgeführt. „Hier können positive, aber auch negative Gegebenheiten in Landstuhl aufgezeigt werden“, erläutert Ralf Hersina. „Was gefällt einem gut oder was weniger oder was muss noch getan werden?“ Die Auftaktveranstaltung für die Bürger-Workshops findet voraussichtlich am 19. Oktober in der Landstuhler Stadthalle statt. Dann werden die Ergebnisse der Befragung präsentiert sowie Informationen zum Förderprogramm und zu den Beteiligungsmöglichkeiten der Bürger vorgestellt. Die genaue Lage des Sanierungsgebiets soll bis dahin noch vom Stadtrat festgelegt werden.

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