Hauptstuhl RHEINPFALZ Plus Artikel Hauptstuhler Ortsbürgermeister trifft Bundespräsident Steinmeier in Berlin

„Er ist ein ganz lieber Kerl“, sagt Nader Samadi Tehrani über Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem er im Schloss Bellevu
»Er ist ein ganz lieber Kerl«, sagt Nader Samadi Tehrani über Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem er im Schloss Bellevue ein Foto ihres ersten Zusammentreffens überreicht hat.

Zwei Tage voller Austausch und neuer Ideen: So hat Nader Samadi seinen Besuch beim Demokratieforum erlebt. Sein Höhepunkt: das Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier.

„Es war einfach fantastisch!“, umreißt Nader Samadi Tehrani am Mittwochnachmittag auf der Heimfahrt seinen zweitägigen Aufenthalt in Berlin. Dorthin hatte die Körberstiftung den Hauptstuhler Ortsbürgermeister gemeinsam mit weiteren 100 ehrenamtlichen Amtskollegen aus ganz Deutschland zum Demokratieforum „Kommunalpolitik“ eingeladen.

„Ich habe 30 Visitenkarten mitgenommen und keine ist mehr übrig“, berichtet Samadi, dass er mit Bürgermeistern „von Sylt bis runter ins tiefste Bayern“ gesprochen und viele neue Kontakte geknüpft habe. „Das Forum war eine tolle Plattform für den gegenseitigen Ideenaustausch und sehr inspirierend.“

„Bürgerbusse kommen gut an“

Dass es in den Gemeinden im Landkreis Kaiserslautern zahlreiche Bürgerbusse gibt, die Senioren zum Arzt oder zum Einkaufen fahren, sei bei einigen Amtskollegen auf großes Interesse gestoßen. „Die kannten dieses Modell gar nicht und waren von der Idee sehr angetan“, erzählt Samadi, der in Hauptstuhl gerade dabei ist, bis Frühsommer ebenfalls einen Bürgerbus auf die Straße zu bringen. Umgekehrt habe auch er aus den Gesprächen einige Anregungen mitgenommen, die er gerne daheim mit den Kollegen besprechen und umsetzen würde: „In Sylt gibt es beispielsweise eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Tourismus. So etwas könnte ich mir hier bei uns auch vorstellen bei bestimmten Themen.“

Der Empfang in Schloss Bellevue und das Zusammentreffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnet Samadi als „die Kirsche auf der Torte“ seines zweitägigen Besuchs in der Bundeshauptstadt. Steinmeier habe in seiner Rede „die besondere Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie“ herausgestellt. Danach habe er die Gelegenheit gehabt, persönlich mit dem Bundespräsidenten zu sprechen: „Er hat sich tatsächlich an mich erinnert“, kann es Bundeswehroffizier Samadi gar nicht fassen, dass Steinmeier ein Zusammentreffen mit ihm im Jahr 2011 während eines Afghanistan-Einsatzes noch im Gedächtnis gewesen sei. „Er hat dann sogar gleich angefangen, mich zu duzen“, lacht er und berichtet, dass er dem Bundespräsidenten ein Foto dieser Begegnung als kleines Geschenk überreicht habe. Außerdem gab es für Steinmeier ein Exemplar der Hauptstuhler Heimat-Chronik, „versehen mit einer persönlichen Widmung und herzlichen Grüßen aus unserer Gemeinde – ein Stück Heimat aus Rheinland-Pfalz im Schloss Bellevue“.

Samadis Fazit: „Es war beeindruckend und schön, zu erleben, dass wir Bürgermeister aus den Ortsgemeinden ganz oben in Berlin Gehör gefunden haben. Der Besuch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.“

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