Kreis Kaiserslautern Hüpfburgen und Hundestaffel
Beim vierten Spielfest auf dem Alten Markt konnte sich der Nachwuchs am Montag austoben. Stadt und Verbandsgemeinde Landstuhl hatten die Kinder von 12 bis 16 Uhr im Rahmen des Kinderferienprogramms zum bunten Treiben eingeladen. Die Organisation der zahlreichen Unterhaltungsangebote übernahm der Arbeitskreis Jugendsozialarbeit. Die Jugendfeuerwehr Landstuhl und die Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Westpfalz stellten sich vor.
Fest halten die Kinder an der Station der Jugendfeuerwehr die Spritze. Es gilt, mit dem Wasserstrahl ein Loch in einem wenige Meter entfernt stehenden Aufsteller zu treffen. Ein rotes Blinklicht signalisiert: „Der Brand ist gelöscht.“ Daniel Denzer, stellvertretender Jungendfeuerwehrwart, begleitet die Truppe an diesem Tag. „Die Kinder können das Feuerwehrauto inspizieren, und natürlich wollen wir auch die Gelegenheit nutzen und Nachwuchs werben.“ Auf dem Platz können an acht verschiedenen Spielstationen mittels eines Laufzettels Punkte, zum Beispiel bei Geschicklichkeitsübungen, gesammelt werden. Am Ende winken Preise, die die Kleinen mit nach Hause nehmen können. Alle Spielstationen dürfen den ganzen Nachmittag kostenlos benutzt werden. Eine nicht alltägliche Attraktion für Groß und Klein sind die beiden Hunde der Polizeibeamten Rouven Stretz und Heiko Hausknecht von der Diensthundestaffel mit Sitz in Enkenbach-Alsenborn. Ausgebildet zum Schutz- und Spürhund, werden diese auch zur Brandmittelsuche und beim Aufspüren illegaler Drogen eingesetzt. Die beiden Schäferhunde machen einen recht entspannten Eindruck. „Wir sind zum ersten Mal bei einem Spielfest auf solch engem Raum mit den Hunden dabei“, sagt Hausknecht. Der achtjährige Dzuba blickt gelassen drein. Kinder und Erwachsene kommen vorbei und tätscheln ihn am Kopf. Bei einer Suchvorführung zeigt er wenig später eindrucksvoll sein Können. Die vierjährige Linda-Marie kommt vom Kinderschminken. Mit bunter Maske im Gesicht ist sie nicht mehr aus der Hüpfburg heraus zu bewegen. „Sie liebt das Springen über alles“, amüsieren sich ihre Eltern Dorothee Brandt und Matthias Pleißner. Die Familie ist bereits zum zweiten Mal auf dem Spielfest. In diesem Jahr ist „deutlich mehr geboten als sonst“, freuen sie sich. Der Arbeitskreis rechnet mit rund 200 Teilnehmern. Mitglieder der im Arbeitskreis organisierten Einrichtungen „Jobfux“, „IGS Am Nanstein“, Jugendhaus „Spots“, Jugendraum „Quo Vadis“ sowie Schulsozialarbeiter der Berufsbildenden Schule, der Grundschulen „In der Au“ und „Theodor Heuss“, der IGS „Am Nanstein“ und der „Jakob-Weber-Schule“ betreuen die einzelnen Stationen und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.