Kreis Kaiserslautern Glückwünsche an den künftigen Kreisverwaltungs-Chef

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„Es war ein hartes Rennen, aber wir wussten, dass wir den besten Kandidaten haben“, würdigte CDU-Kreisvorsitzender Marcus Klein das „grandiose“ Ergebnis. Ralf Leßmeister sei „der richtige Mann, um unseren Kreis in eine gute Zukunft zu führen“.

„Er hat gekämpft wie kein Zweiter. Ohne seinen Einsatz hätten wir die Wahl nicht gewonnen“, sagte Klein und dankte auch der FWG, die Leßmeister nach dem Ausscheiden des FWG-Kandidaten Ero Zinßmeister unterstützt hatte. Der CDU-Fraktionschef im Kreistag, Peter Degenhardt, zeigte sich froh, „dass wir nun die bewährte Koalition aus FWG und CDU im Kreistag fortsetzen können“. Klar sei er enttäuscht, gab SPD-Kreisvorsitzender Thomas Wansch unumwunden zu: „Wir waren eine ganz lange Zeit unterwegs, um ein Ziel zu erreichen. Und das haben wir nicht getan.“ Gleichzeitig hob er aber auch den „Achtungserfolg“ hervor, den Martin Müller für die Sozialdemokraten eingefahren habe. Wansch: „Ein Ergebnis von fast 47 Prozent spricht für den Kandidaten, den wir hatten, für seinen Einsatz und die Unterstützung.“ Der Kreisvorsitzende der Grünen, Nico Markus, gratulierte dem neuen Landrat. Er freue sich auf eine gemeinsame, konstruktive Politik im Kreistag: „Das Ergebnis hat sich ja abgezeichnet; ob ich damit zufrieden bin? Dazu will ich nichts sagen.“ Alexander Ulrich, Kreisvorsitzender der Linken, hat dieses Ergebnis nach dem ersten Wahlgang ebenfalls erwartet: „Es war zwar ein Sieg für Leßmeister, aber kein glänzender. Schließlich haben ihn mehr als 75 Prozent der Wahlberechtigten nicht gewählt.“ Das sei eine schwere Hypothek für den neuen Landrat, der nun versuchen müsse, mit guter Politik zu überzeugen. Auch fände der neue erste Mann im Kreis eine schwierige Ausgangslage vor, die Probleme im Finanzhaushalt, die anstehende Gebietsreform, der Öffentliche Personennahverkehr, nennt Ulrich Beispiele. Er hätte sich einen anderen Wahlausgang gewünscht: „Ich hätte es interessanter gefunden, wenn der Koalition aus FWG und CDU ein SPD-Landrat entgegengetreten wäre.“ Peter Schmidt von den Freien Wählern zeigte sich dagegen erfreut über das Wahlergebnis: „Ich freue mich, dass Ralf Leßmeister die Wahl gewonnen hat.“ Und weiter: „Ich habe das Ergebnis so erwartet und auch erhofft. Die Stimmen liegen nicht weit auseinander. Von daher war es eine spannende Wahl.“ Brigitta Röthig-Wentz von der FDP gratulierte Leßmeister zu seiner Wahl und formulierte zugleich Erwartungen: „Wir hoffen, dass er ein gutes Händchen bei den kommunalen Finanzen hat.“ Sie hält auch mit Kritik am Amtsinhaber nicht hinterm Berg: „Was die FDP an Paul Junker vermisst hatte, war, mit der Stadt zusammenzuarbeiten und Doppelstrukturen abzubauen. Stadt und Landkreis sollten eng miteinander arbeiten.“ Die FDP werde Leßmeister an dieser Frage messen.

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