Kreis Kaiserslautern Beeinträchtigte Menschen erhalten mehr Gehör

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Die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen sollen künftig in der Verbandsgemeinde Landstuhl stärker gehört und berücksichtigt werden. Darum kümmert sich ein Inklusionsbeirat, den der Verbandsgemeinderat nun auch einstimmig in der Hauptsatzung verankert hat.

Am 16. Mai wurde die Einrichtung des neuen Gremiums auf Antrag der CDU- und FWG-Fraktionen beschlossen. Am Donnerstagabend legte der Verbandsgemeinderat nun die Zusammensetzung des Beirats fest: Bürgermeister Peter Degenhardt (CDU) wird dem Ausschuss vorstehen. Als Vertreterin der Reha Westpfalz wurde Manuela Wiesweg in den Ausschuss gewählt, von den Westpfalz-Werkstätten die Leiterin Bettina Rivera und vom Caritas-Förderzentrum St. Martin Hubert Paulus. „Sehr wichtig ist es auch, Menschen mit Beeinträchtigungen als Experten in eigener Sache in den Ausschuss zu wählen“, betonte Degenhardt. Diese sind Christine Bohrer, Petra Baltin und Volker Schilling. Auch die drei Ratsfraktionen entsenden je einen Vertreter. Im Zusammenhang mit dem Kreisprojekt für schnelles Internet wurde die Übertragung der Zuständigkeit für den Breitbandausbau von den Ortsgemeinden auf die Verbandsgemeinde einstimmig beschlossen. Degenhardt erläuterte, dass die VG Landstuhl eigentlich gut versorgt sei, lediglich das Reha-Zentrum, das Wohngebiet Rothenborn, das Industriegebiet in Kindsbach und die Gemeinde Hauptstuhl hätten noch Bedarf. „Wir haben von allen Verbandsgemeinden im Kreis am wenigsten weiße Flächen“, unterstrich der Bürgermeister. Wie mehrfach berichtet, übernehmen Bund und Land 90 Prozent der Kosten. Am Rest beteiligen sich die Verbandsgemeinde, die Ortsgemeinden und der Landkreis mit je einem Drittel. Den Beitrag der VG sieht er als gerechtfertigt an: Schließlich sei es ein Ziel der Verbandsgemeinde, gleichwertige Lebensqualität für alle zu schaffen. Das Projekt sei „eine einmalige Chance“ und „die schnellste und billigste Lösung“, obwohl es erst 2018 umgesetzt werde. Das Wasserwerk hat 2014 einen Gewinn von 195.978 Euro erwirtschaftet, der den Rücklagen zugeführt wird. Das Kanalwerk schloss 2014 hingegen mit einem Verlust von 149.678 Euro ab. „Für 2015 ist jedoch mit einem erheblichen Gewinn zu rechnen“, so Degenhard. |wiu

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