Kreis Kaiserslautern Asyl in der Scheune hat ein Ende

Nach rund zehnmonatiger Bauzeit wurde am Samstag die neue Feuerwache in Mittelbrunn eingeweiht. Sie beherbergt im Erdgeschoss eine Fahrzeughalle mit Lagerraum und einen unterkellerten Nebentrakt mit Umkleideraum und Sanitäranlagen sowie im Obergeschoss einen Schulungs- und Aufenthaltsraum.
„Dies ist ein großer Tag in der Geschichte der Feuerwehr Mittelbrunn“, sagte Landstuhls VG-Bürgermeister Peter Degenhardt (CDU) bei der Schlüsselübergabe an Wehrführer Heiko Metz. „Mit dem Bau dieser Feuerwache legt die Verbandsgemeinde nicht nur ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Wehreinheiten auch in kleineren Gemeinden ab, mit ihr erhält die engagierte Mittelbrunner Feuerwehr auch ein modernes und funktionales Gebäude, das ihre Arbeit sicher in den nächsten Jahrzehnten mit prägen wird.“ Doch auch für die Gemeinde Mittelbrunn sei dies ein großer Tag, erhalte sie doch an einem zentralen Punkt des Ortes einen architektonisch besonders gelungenen Neubau, der großartig in das Ensemble Kindertagesstätte, umgebautes evangelisches Schulhaus und Neubau des Bürgerzentrums passe, stellte Degenhardt fest. „Schön ist sie geworden, die neue Feuerwache“, fand auch Thomas Pletsch, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Landstuhl. Sein Dank galt den politischen Verantwortlichen und allen Mitgliedern der VG-Verwaltung für die Bewilligung der Gelder. Ortsbürgermeister Walter Altherr (CDU) wie auch Wehrführer Heiko Metz dankten Landwirt Otto Friedemann Rüb, der während der Dauer der Bauarbeiten seine Scheune zur Unterstellung des Einsatzfahrzeugs samt Gerät zur Verfügung stellte. Die anschließende Segnung des neuen Gebäudes nahm Priester Johannes Schirmer vor, die geistlichen Worte sprach Pastor Heinz Nolte. Architektin Tanja Seyl, die symbolisch den Schlüssel der neuen Feuerwache an Degenhardt überreichte, dankte auch dem bauleitenden Architekten Florian Feth und Bauingenieur Robert Haag für die Bewältigung der nicht einfachen Statik des Hauses, das am Hang oberhalb eines Bachlaufes liegt. Man habe sich für einen Neubau entschieden, da die Kosten der Sanierung des alten Gebäudes wesentlich höher gewesen wären. Insgesamt schlagen die Baukosten mit rund 330.000 Euro zu Buche, darin sind 66.000 Euro als Zuschuss aus Landesmitteln enthalten. (amk)